Oelder Bürger starten Bürgerbegehren
Widerstand gegen Marktplatz-Pläne

Oelde -

Die Stadt Oelde will ihren Marktplatz umgestalten. Das hat der Rat beschlossen, Fördermittel sind zugesagt. Doch drei Bürger haben jetzt ein Bürgerbegehren dagegen gestartet.

Dienstag, 13.11.2018, 12:00 Uhr aktualisiert: 13.11.2018, 12:06 Uhr
Im September entschied der Rat in Oelde, wie die Erneuerung des Marktplatzes aussehen soll. Gegen diese Pläne machen jetzt Initiatoren eines Bürgerbegehrens mobil.
Im September entschied der Rat in Oelde, wie die Erneuerung des Marktplatzes aussehen soll. Gegen diese Pläne machen jetzt Initiatoren eines Bürgerbegehrens mobil. Foto: Dierk Hartleb

Einer der Initiatoren, Dr. Ralf Wohlbrück , weist im Gespräch mit unserer Zeitung darauf hin, dass es in der Bevölkerung eine große Unzufriedenheit mit den Plänen zur Neugestaltung des Marktplatzes gibt. Viele Bürger würden sich daran stoßen, dass die rote Pflasterung weichen soll, auch der geplante „rechteckige Teppich“ für die Kirche löse Befremden aus. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens sind außerdem der Auffassung, dass die zuvor durchgeführte Bürgerbeteiligung nicht ergebnisoffen gewesen ist.

Bis zum 27. Dezember müssen nun knapp 2000 Unterschriften für das Begehren gesammelt werden. Wird dieses Ziel erreicht, könnte der Rat selbst seine Entscheidung kippen. Andernfalls müsste innerhalb von drei Monaten ein Bürgerentscheid stattfinden. Dabei würden die Wahlberechtigten über die Marktplatzgestaltung abstimmen.

Oeldes Bürgermeister Karl-Friedrich Knop machte in einer Stellungnahme deutlich, dass es sehr wohl eine breite und ergebnisoffene Bürgerbeteiligung gegeben habe. Außerdem müssen der Marktplatz-Untergrund auf jeden Fall saniert werden – unabgängig von der Gestaltung der Oberfläche. Sollte der Bürgerentscheid erfolgreich sein, würden auch die bereits zugesagten Fördermittel wegfallen, hebt der Bürgermeister hervor. „Unter dem Strich entstehen der Stadt im Falle eines erfolgreichen Bürgerentscheids Mehrkosten von rund 340 000 Euro.“

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