Diskussion über Straßenbau
Susanne Block als MIT-Vorsitzende wiedergewählt

Kreis Warendorf -

Susanne Block aus Ahlen bleibt die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) in der CDU. Zu ihren drei Stellvertretern wurden gewählt: Tobias Hagemeyer (Ostbevern), Stefan Knoll (Sendenhorst) und Dr. Hartmut Schütte (Oelde).

Montag, 26.11.2018, 12:54 Uhr aktualisiert: 26.11.2018, 15:50 Uhr
Der MIT-Kreisvorstand (v. l.): Heinz Junkerkalefeld (Beisitzer), Stefan Knoll, Tobias Hagemeyer (beide Stellvertretende Vorsitzende), Ute Volkmar, Jürgen Puvogel (beide Beisitzer), Susanne Block (Vorsitzende), Matthias Goeken (MdL), Frederik Büscher (Beisitzer), Ludwig Kriener (Schatzmeister), Werner Berheide (Schriftführer), Christoph Aulbur (Stellvertretender Schriftführer) und Daniel Hagemeier (MdL).
Der MIT-Kreisvorstand (v. l.): Heinz Junkerkalefeld (Beisitzer), Stefan Knoll, Tobias Hagemeyer (beide Stellvertretende Vorsitzende), Ute Volkmar, Jürgen Puvogel (beide Beisitzer), Susanne Block (Vorsitzende), Matthias Goeken (MdL), Frederik Büscher (Beisitzer), Ludwig Kriener (Schatzmeister), Werner Berheide (Schriftführer), Christoph Aulbur (Stellvertretender Schriftführer) und Daniel Hagemeier (MdL).

Mit Blick auf die bevorstehenden Europawahlen im Mai nächsten Jahres kündigte Block eine Veranstaltung mit dem Europaabgeordneten Dr. Markus Pieper und dem MIT-Bundesvorsitzenden Dr. Carsten Linnemann an. Sie findet am 25. Januar (Freitag) um 15 Uhr im Lokschuppen in Ahlen statt. Das Thema lautet: „Im Dialog zu Europa“.

Über die Wirtschaftspolitik im Land Nordrhein-Westfalen berichtete auf der MIT-Mitgliederversammlung der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken aus Bad Driburg – von Beruf ursprünglich Bäckermeister. Goeken ist derzeit der einzige Handwerksmeister im Düsseldorfer Landtag – und nahm dies zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass im Landtag weite Teile der Bevölkerung schlecht repräsentiert seien.

Die MIT diskutierte auch über den Straßenbau. Weil private Anlieger bei der Ertüchtigung von Straßen immer stärker zur Kasse gebeten werden, fordert die MIT, dass Land und Bund sich an diesen Kosten beteiligen. Bislang gibt es dafür aber keine Zusage. „Wegen der oft großen Grundstücke bei uns im ländlichen Raum müssen Anlieger unter Umständen 15 000 oder 20 000 Euro für die Straße aufbringen“, kritisiert Block eine aus ihrer Sicht zu starke Belastung der Anlieger.

Diskutiert wurde während der Versammlung auch über Straßenbau-Konzepte in den Niederlanden, wo man beim Brückenbau gute Erfahrungen mit einem Prototypen gemacht habe. „Unsere eigenen Fachleute kritisieren, dass Deutschland beim Brückenbau unnötig kompliziert vorgeht“, fasste Block zusammen. „Das kostet Zeit und Geld.“

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