Frühkindliche Betreuung
Von Babylotsen zu Hebammen

Kreis Warendorf -

Braucht man Babylotsen – oder sollte die Gesellschaft mehr für Hebammen tun? Diese Frage wurde im Kreisausschuss diskutiert. Dabei wurde plötzlich ein zwölf Jahre alter Antrag Thema.

Freitag, 07.12.2018, 12:01 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 12:31 Uhr
Frühkindliche Betreuung: Von Babylotsen zu Hebammen
Foto: dpa

Die Grünen wollten 17 100 Euro für das Babylotsenprojekt am St.-Franziskus-Hospital in Münster bereitstellen – weil dort auch viele Babys aus dem Kreis Warendorf geboren werden. Doch dafür gab es keine Zustimmung von CDU und FDP – und damit keine Mehrheit.

Landrat Dr. Olaf Gericke wies darauf hin, dass es bei der frühkindlichen Betreuung im Kreis bereits Angebote mit Premium-Standard gebe. Markus Diekhoff (FDP) schlug vor, stattdessen erst einmal daran zu arbeiten, das Berufsrisiko von Hebammen besser zu versichern. Diese Berufsgruppe würde von der Gesellschaft im Stich gelassen und wäre im Prinzip das beste Babylotsenprojekt. Worte, die Dagmar Arkens-Homann (SPD) gerne hörte. „Deswegen hat die SPD schon vor zwölf Jahren Familienhebammen beantragt. Ich kann Ihnen den Antrag gerne noch mal zuschicken.“

Im Ausschuss einigte man sich aber, dass das Babylotsenprojekt einmal vorgestellt werden soll – ohne finanzielle Verpflichtung.

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