Eignungstest für Rettungshunde
Tiere für Vermisstensuche fit machen

Kreis -

Socke, Blondy, Suri, Samu und Wilma sind die neuen Hoffnungsträger im Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Warendorf-Beckum. Sie alle nahmen mit ihren Herrchen bei einem Eignungstest für angehende Rettungshunde teil.

Mittwoch, 15.05.2019, 06:02 Uhr aktualisiert: 15.05.2019, 06:30 Uhr
Alle acht Hunde mit ihren Herrchen nahmen erfolgreich am Eignungstest für Rettungshunde in Beckum teil. Sie werden demnächst die Ausbildung beginnen (v. l.): Julian Hellmund, Rene Kaiser, Daniela Westheide, Ann-Kathrin Hilgenhöhner, Rüdiger Westheide, Franz Döring, Thorsten Röhl, Bernd Gerdes, Samuel Hilgenhöhner, Silvia Krause und Carina Ostkamp.
Alle acht Hunde mit ihren Herrchen nahmen erfolgreich am Eignungstest für Rettungshunde in Beckum teil. Sie werden demnächst die Ausbildung beginnen (v. l.): Julian Hellmund, Rene Kaiser, Daniela Westheide, Ann-Kathrin Hilgenhöhner, Rüdiger Westheide, Franz Döring, Thorsten Röhl, Bernd Gerdes, Samuel Hilgenhöhner, Silvia Krause und Carina Ostkamp. Foto: Carina Ostkamp

Alle Hunde meisterten die Tests mit Bravour – damit steht einer weiteren Ausbildung zum Rettungshund nichts mehr im Weg.

Die Rettungshundestaffel hat zurzeit keine geprüften Hunde. Mit dem Eingangstest soll die Ausbildung von Rettungsteams, so werden Hund und Herrchen genannt, wieder vorangetrieben werden. „Die neuen Kameraden machen mit ihren Hunden jetzt schon ein Dreivierteljahr bei uns mit. Jetzt konnten wir die Hunde ruhigen Gewissens zum Eignungstest schicken“, sagte Josef Krause , Leiter der Hundestaffel.

Fünf Herrchen und Frauchen traten mit ihren Hunden zum Test an. Die Rettungshundeprüfer Daniela und Rüdiger Westheide vom DRK-Kreisverband Siegen testeten die Hunde auf vielfache Weise. So wurde beispielsweise die Aggressivität der Vierbeiner geprüft, ebenso ihr spielerisches Verhalten. „Denn nichts anderes ist das Aufspüren einer Person für den Hund im Einsatz. Spielerisch sucht der Hund, findet und bekommt eine Belohnung“, erklärte Krause. Weitere Aufgaben waren beispielsweise die Reaktionen auf Lärm oder in Schrecksituationen.

 Für alle fünf Rotkreuzler steht fest, dass sie nun zusammen mit ihren vierbeinigen Freunden die Ausbildung zum Rettungshundeteam antreten werden.

Rettungshunde werden beispielsweise eingesetzt, um vermisste Personen in unübersichtlichem Gelände zu suchen. Neben vielen Übungen trainieren die Rettungshundeteams besonders viel und intensiv, um im Einsatz die volle Leistung zu erbringen – wie zuletzt 2017 bei einem Einsatz in Telgte und Münster.

Die DRK Rettungshundestaffel ist immer auf der Suche nach neuen Frauchen und Herrchen mit ihren Hunden. Weitere Informationen gibt Josef Krause: ✆ 01 71 / 7 32 72 72.

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