Konzert der Himmelsstürmer in Ahlen
In die Herzen des Publikums gesungen

Kreis Warendorf/Ahlen -

„Himmelsstürmer“, „Sonnenstürmer“ und „Sternenfänger“ – drei Formationen eines Chores – haben jetzt in Ahlen für Begeisterung gesorgt. Es wurde ein Konzert der Extraklasse geboten, meinte das Publikum.

Dienstag, 28.05.2019, 16:00 Uhr
Mit viel Temperament und Sangesfreude begeisterten die jüngsten „Himmelsstürmer“ das Publikum in der Aula der Sekundarschule in Ahlen.
Mit viel Temperament und Sangesfreude begeisterten die jüngsten „Himmelsstürmer“ das Publikum in der Aula der Sekundarschule in Ahlen. Foto: Angelika Knöpker

Ein Konzert der Extraklasse haben am Sonntag mehr als 250 Besucher in der Aula der Ahlener Sekundarschule erlebt. Unter der musikalischen Leitung von Uta Rathmer-Schumacher und Martin Schumacher am Klavier musizierten die „Himmelsstürmer“ der Schule für Musik im Kreis Warendorf. Mit ihren beeindruckenden Gesangseinlagen stürmten sie in die Herzen der Zuhörer.

Zu Beginn hieß es Bühne frei für den „Großen Chor“. Die Zehn-bis 20-Jährigen nutzten den Auftritt als Generalprobe für die „Not­becker Sommernacht“ am 6. Juli und begeisterten mit ausdrucksstarkem Gesang und Klangfülle. Die Sängerinnen brachten englische und italienische Lieder zu Gehör, teils bekannte, teils unbekannte, neu interpretiert.

Bei dem italienischen Schlager „Volare“ stimmte auch das Publikum mit ein. Aufgelockert wurde das Repertoire durch Solo-Einlagen von fünf Sängerinnen.

Erst nach einem nicht enden wollenden Beifall machten sie den Weg frei für die jüngsten, die Kinderchöre „Sonnenstürmer“ und „Sternenfänger“. In Jeans, weißen T-Shirts und gelben Halstüchern wagten sie einen musikalischen Ausflug in den Urwald. Dabei bewegten sie sich rhythmisch und brachten den Bühnenboden zum Beben.

Auch mit dem Spielen der „Luft-Gitarre“ lockerten sie die Lieder aus Afrika und Südamerika auf. Beeindruckend war bei den kleinen wie auch den großen Sängerinnen, dass sie alle Texte – egal, in welcher Sprache – auswendig gelernt hatten, und dass nach nur halbjähriger Probenzeit.

Nach der Pause bot sich den Akteuren und Besuchern ein völlig abgedunkelter Saal, der passende Rahmen für das Schwarzlichttheater zu Liedern aus dem Musical „Tanz der Geister“. Vorher trat noch einmal der „Große Chor“ mit Liedern zum Träumen auf. Mit dem Solo „Somewhere over the rainbow“ stach Linell Hammermeister besonders hervor.

Den folgenden „Knochentanz“, der schon bei der Aufführung 2014 in der Stadthalle für Aufsehen gesorgt hatte, mussten die Akteure auf Wunsch des Publikums als Zugabe wiederholen. Beeindruckend war die Disziplin der Sängerinnen, denn trotz tropischer Temperaturen in der Aula war es mucksmäuschenstill. Die Begeisterung des Publikums war groß ebenso wie die Spendenbereitschaft

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