Kreiswahlausschuss tagt
Europawahl: Ergebnis ist jetzt amtlich

Kreis Warendorf -

Das Ergebnis der Europawahl im Kreis Warendorf ist jetzt amtlich. Der Kreiswahlausschuss hat am Freitagmorgen alle Unterlagen geprüft. Auch die fehlenden Stimmzettel in Telgte waren Thema.

Freitag, 31.05.2019, 12:56 Uhr aktualisiert: 31.05.2019, 13:02 Uhr
Der Kreiswahlausschuss stellte am Freitag das Ergebnis der Europawahl amtlich fest. Franz-Ludwig Blömker, Maria Hamann, Ulrich Schlösser, Petra Schreier (Schriftführerin), Martin Arnst, Dr. Stefan Funke, Katrin Klabunde-Kasprzok und Nicole Rogoski (Wahlsachbearbeiterin; von links) mit den 216 Wahlniederschriften aus den kreisangehörigen Kommunen
Der Kreiswahlausschuss stellte am Freitag das Ergebnis der Europawahl amtlich fest. Franz-Ludwig Blömker, Maria Hamann, Ulrich Schlösser, Petra Schreier (Schriftführerin), Martin Arnst, Dr. Stefan Funke, Katrin Klabunde-Kasprzok und Nicole Rogoski (Wahlsachbearbeiterin; von links) mit den 216 Wahlniederschriften aus den kreisangehörigen Kommunen Foto: Kreis Warendorf

Einvernehmlich hat der Kreiswahlausschuss das Ergebnis der Europawahl in seiner öffentlichen Sitzung am Freitag jetzt auch amtlich festgestellt. Nach Prüfung aller 216 Wahlniederschriften aus den 13 kreisangehörigen Städten und Gemeinden ergaben sich nur geringfügige Abweichungen.

Die Zahl der gültigen Stimmen liegt danach bei 135 029 Stimmen. 923 Stimmen waren ungültig.

Das amtliche Endergebnis:

►  CDU 48 014 Stimmen 35,56 Prozent

► Grüne 29 822 Stimmen 22,09 Prozent

► SPD 23 999 Stimmen 17,77 Prozent

► AfD 9035 Stimmen 6,69 Prozent

► FDP 9035 Stimmen 6,69 Prozent

► Die Linke 4323 Stimmen 3,20 Prozent

► Die Partei 2396 Stimmen 1,77 Prozent

► Sonstige 8405 Stimmen 6,23 Prozent

Thema in der Wahlausschusssitzung war auch die Situation am Wahlabend in Telgte, wo in einem Wahllokal vorrübergehend nicht mehr genug Stimmzettel vorrätig waren. Rund 15 Personen konnten daher nicht von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.

„Ich bedaure sehr, dass nicht alle Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben konnten“, so Kreiswahlleiter Dr. Stefan Funke. „Der Landeswahlleiter hat unsere Einschätzung bestätigt, dass diese Zahl nicht abgegebener Stimmen keinen Einfluss auf die Sitzverteilung im EU-Parlament hat. Daher gibt es keinen Grund, die Wahl zu beanstanden.“ Trotzdem sei man durch den Vorfall sensibilisiert worden.

Die Organisation einer Europawahl sei komplex und mit viel Arbeit verbunden. Hierfür dankte der Kreiswahlleiter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der kommunalen Wahlämter. Besonders dankten die Ausschussmitglieder den rund 1300 ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die am vergangenen Sonntag alles in allem für einen reibungslosen Ablauf der Wahl gesorgt hatten.

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