Projekt Restart für Jugendliche und junge Erwachsene
Hilfe beim schwierigen Start ins Berufsleben

Kreis Warendorf -

Wie können Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lebenslagen unterstützt und (zurück) auf den Weg in Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit begleitet werden? Dieser Herausforderung stellt sich das Jobcenter Kreis Warendorf in Kooperation mit dem Kolping-Bildungswerk. Ein besonderes Projekt trägt den Namen „Restart“.

Donnerstag, 15.08.2019, 06:39 Uhr
Hoffen durch das Projekt Restart auf Erfolge, v.l.: Jobcenter-Leiter Dr. Ansgar Seidel, Christoph Heitland vom Restart-Team des Kolping-Bildungswerks, Sozialdezernentin Brigitte Klausmeier, Esther Michgehl, Andrea Schartel und Jasmin Gramer (Restart) sowie Landrat Dr. Olaf Gericke.
Hoffen durch das Projekt Restart auf Erfolge, v.l.: Jobcenter-Leiter Dr. Ansgar Seidel, Christoph Heitland vom Restart-Team des Kolping-Bildungswerks, Sozialdezernentin Brigitte Klausmeier, Esther Michgehl, Andrea Schartel und Jasmin Gramer (Restart) sowie Landrat Dr. Olaf Gericke. Foto: Kreis Warendorf

Landrat Dr. Olaf Gericke , Sozialdezernentin Brigitte Klausmeier sowie der Leiter des Jobcenters Kreis Warendorf, Dr. Ansgar Seidel , informierten sich über das Projekt „Restart – Eine neue Chance“. Es wird seit Februar von Ennigerloh aus für den ganzen Kreis angeboten. Mit aufsuchender Arbeit und niedrigschwelligen Angeboten sollen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen berufliche Orientierung erhalten. Coachings und sozialpädagogische Begleitung gehören dazu.

Neben einer festen Anlaufstelle mit offenem Begegnungs- und Beratungsbereich in Ennigerloh (Alleestraße 4) werden auch eine mobile Beratung durch den Einsatz eines Beratungsmobils sowie aufsuchende Arbeit angeboten. Der Kleinbus bietet die Möglichkeit, sich in ungezwungener Atmosphäre außerhalb des Jobcenters kennenzulernen und Vertrauen zu gewinnen. „Es geht uns darum, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder verlässliche Beziehungen knüpfen können. So wollen wir den Grundstein für ihren Einstieg und Wieder-Einstieg in Bildung und Ausbildung legen“, erklärt Gericke.

Im Kleinbus gibt es sowohl einen Arbeits- als auch einen wohnlich gestalteten Bereich. Der ermöglicht Beratungsgespräche in geschützter und gemütlicher Atmosphäre. Eine offene Sprechstunde wird zweimal wöchentlich angeboten, weitere Termine sind nach individueller Absprache möglich. Ferner fährt das Beratungsmobil bekannte Treffpunkte der Zielgruppe regelmäßig an. So werden die jungen Menschen kontaktiert, ohne dass sie bedrängt werden. Sie werden da abgeholt, wo sie stehen. Das gilt sowohl räumlich als auch zeitlich. So kann Restart“ aktuell nicht nur in Ennigerloh, sondern auch im Einzugsgebiet von Warendorf und Telgte genutzt werden.

„Wir sehen in dem Projekt eine große Chance für junge entkoppelte Menschen und die Gesellschaft. Allerdings brauchen alle Beteiligten einen langen Atem und viel Geduld, um Misstrauen abzubauen und langfristige Erfolge zu erzielen“, sagt Kreis-Sozialdezernentin Brigitte Klausmeier.

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