Falschgeld
Unbekannte bringen "Movie Money" in Umlauf

Warendorf -

Unbekannte haben in den vergangenen Wochen im Kreis Warendorf vermehrt falsche 20-Euro-Scheine in Umlauf gebracht, die eigentlich nur als Filmrequisite dienen sollten. Das Falschgeld ist auch für Laien gut erkennbar.

Dienstag, 20.08.2019, 10:35 Uhr aktualisiert: 20.08.2019, 10:38 Uhr
Falschgeld: Unbekannte bringen "Movie Money" in Umlauf
Die falschen 20-Euro-Scheine sind auch für den Laien beim genauen Hinschauen leicht zu erkennen. Foto: Polizei Kreis Warendorf

In den letzten Wochen stellte die Polizei im Kreis Warendorf vermehrt falsche 20-Euro-Scheine sicher. Alleine in den letzten zwei Wochen habe es 20 Fälle gegeben, in denen mit dem Falschgeld bezahlt worden sei, berichtet eine Polizeisprecherin am Dienstag. Die unbekannte Täter hätten ihre Einkäufe in den unterschiedlichsten Geschäften mit den falschen Scheinen bezahlt oder diese bei einem Geldwechselvorgang eingesetzt. 

Auch wenn die Scheine von der Haptik nicht leicht von echten zu unterscheiden seien, genüge ein Blick, mit dem auch Laien den Unterschied erkennen könnten. So steht auf der Vorderseite der Scheine unter der Europafahne „MovieMoney”, womit auch der ursprüngliche Zweck der falschen Zwanziger klar ist: Sie sollten als Requisite für Filme dienen. Die Weiterverwendung im realen Leben ist natürlich nicht erlaubt, was auch auf den Scheinen festgehalten ist: "This is not legal. It ist o be used for motion props", steht auf den falschen Zwanzigern.

Die Polizei empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, sich die 20-Euro-Scheine genau anzuschauen. Wer im Besitz eines falschen Scheines sei, sollte diesen bei der Polizei abgeben und Strafanzeige zu erstatten. Die Weitergabe eines solchen Scheines stelle eine Straftat dar.

An diesen vier Merkmalen ist das Falschgeld laut Polizei auch für den Laien „leicht zu erkennen”:

1. Die Unterschrift des Präsidenten der Europäischen Zentralbank auf der Vorderseite unterhalb der Europafahne ist durch den Schriftzug „Movie Money“ ersetzt.

2. Auf der linken Seite ist zusätzlich in rötlicher Farbe der Schriftzug „This is not legal. It ist o be used for motion props“ hinzugefügt.

3. Unterhalb des Schriftzuges „EURO“ ist der kyrillische Schriftzug durch „PROmega-ZeichenP“ ersetzt.

4. Der unter Ziffer 2 genannte Schriftzug befindet sich auch auf der Rückseite rechts, wo beim Original kein Druck vorhanden ist.

20EuroRückseitebearbeitet

Rückseite des falschen 20-Euro-Scheins Foto: Polizei Warendorf

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