Vierte Buch-Messe auf Haus Nottbeck
Satirischer Schlagabtausch als Prolog

Oelde-Stromberg -

Als Bühnentitanen waren sie angekündigt, als Meister des geschliffenen Wortes und scharfzüngige Satiriker erlebten die 200 literaturbegeisterten Besucher am Samstagabend im Torhaussaal auf Haus Nottbeck das Dreigestirn aus Fritz Eckenga. Jörg Thadeusz und Volker Surmann. Die drei Satiriker mit westfälischer Herkunft gaben den Startschuss für die Buchmesse „Text & Talk“ und den zeitgleich stattfindenden Nottbecker Büchermarkt.

Dienstag, 10.09.2019, 10:14 Uhr
Drei Großmeister des geschliffenen Wortes glänzten beim Prolog am Samstagabend auf Gaus Nottbeck: Jörg Thadeusz, Fritz Eckenga und Volker Surmann.
Drei Großmeister des geschliffenen Wortes glänzten beim Prolog am Samstagabend auf Gaus Nottbeck: Jörg Thadeusz, Fritz Eckenga und Volker Surmann. Foto: Martin Janzik

Für Surmann mit Geburtsort Halle in Westfalen, der es zum „Multifunktionssatitiker“ und in Berlin zum Verleger (Satyr Verlag) gebracht hat, war es eine Premiere auf dem alten Rittergut. Der Ostwestfale stand den beiden Dortmundern in ironischer Erkundung der eigenen Herkunft in nichts nach. Nicht nur das Publikum hatte seinen Spaß an den pointenreichen Betrachtungen, sondern auch die Vortragenden amüsierten sich königlich auf der Bühne.

Die verdrießlichen Wetteraussichten für Sonntag hielten manchen Aussteller, der sich anderntags für den Nottbecker Büchermarkt angemeldet hatte, davon ab, seinen Standplatz zu beziehen. „Es war nicht so dicht gedrängt wie in den Vorjahren sonst“, bekannte Kulturmanager Dirk Bogdanski, was dem Zulauf der Stände auf dem Innenhof und dem Torhaussaal keinen Abbruch tat. Auf der zum vierten Mal auf Nottbeck durchgeführten Buchmesse „Text & Talk“ präsentierten sich 23 Verlage sowie erstmals drei Gastverlage aus den Niederlanden – darunter auch Danibal, der als deutsch-niederländischer Klangkünstler den satirischen Prolog am Vorabend bereichert hatte – mit ihrem Programm.

Mit Wiebke Kalläne war am Sonntag auch eine Oelderin als Autorin auf der Messe „Text & Talk“ am Start.

Mit Wiebke Kalläne stellte sich auf der Bühne im Ausstellungszelt auch eine Oelderin mit ihrem ersten histotischen Roman „Apfelgelb“ vor. Prof. Walter Gödden, wissenschaftlicher Leiter des Museums für Westfälische Literatur“, freute sich besonders über das Lob von Beate Möllers, Referentin für Literatur im Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Düsseldorf. „Das ist wirklich ein einmaliges Ambiente für diese Messe“, sagte sie. In Düsseldorf – geplant war ein jährlicher Wechsel zwischen Westfalen und Rheinland – hatte es bislang nicht funktioniert.

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