Kreis Warendorf als Smart Country
Tempo, Dynamik und neue Ziele

Kreis Warendorf -

Dieses Mal hat der Kreis Warendorf nicht auf das Pferd gesetzt. Bei der Expo-Real in München wirbt die Region mit einem Surfer unter dem Motto: „Kreis Warendorf – Smart country. Wir sind für Tempo. Für Dynamik. Für neue Ziele.“

Dienstag, 08.10.2019, 20:24 Uhr aktualisiert: 08.10.2019, 20:40 Uhr
Breitbandausbau und Mobilität waren zentrale Themen des Gesprächs von Landrat Dr. Olaf Gericke und gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann mit Staatssekretär Christoph Dammermann (Mitte) auf dem Münsterland-Stand bei der Messe Expo Real in München.
Breitbandausbau und Mobilität waren zentrale Themen des Gesprächs von Landrat Dr. Olaf Gericke und gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann mit Staatssekretär Christoph Dammermann (Mitte) auf dem Münsterland-Stand bei der Messe Expo Real in München. Foto: Martin Rühle

Die Expo Real in München gilt mit über 2000 Ausstellern als Europas größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen. Zinspolitik, Brexit und bezahlbares Wonnen sind prägende Themen. Am Stand des Münsterlandes ist erneut die gfw – Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf vertreten. Landrat Dr. Olaf Gericke , Aufsichtsratsvorsitzender der vom Kreis Warendorf und den 13 kreisangehörigen Städten und Gemeinden getragenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, ist auf der Messe ebenso unterwegs wie gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann und die Bürgermeister Dr. Alexander Berger aus Ahlen und Carsten Grawunder aus Drensteinfurt.

Sie informieren sich hier über die aktuellen Entwicklungen, suchen das Gespräch mit Investoren und werben für die Kommunen im Kreis Warendorf. Im Expo Real-Messemagazin tritt die Region mal nicht mit Pferden auf. Blickfang der gfw-Publikation ist das Foto eines Surfers mit dem Titel: „Kreis Warendorf – Smart country. Wir sind für Tempo. Für Dynamik. Für neue Ziele.“

Dem Marketingslogan folgt die Messearbeit mit Einzelgesprächen am Münsterland-Stand, dem Besuch von Diskussionsforen oder dem Informationsaustausch mit Ministern, Investoren oder Kollegen. Große Metropolen seien bekannt, sagt Olaf Gericke, gerade deshalb müsse man präsent sein und die Stärken des ländlichen Raumes herausstellen.

Für die Münsterländer stand unter anderem ein Gespräch mit Staatssekretär Christoph Dammermann aus dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium an. Beim Breitbandausbau sicherte Dammermann rasche Förderbescheide des Landes zu. Thema war auch die künftige Bahnverbindung auf der alten WLE-Strecke zwischen dem Kreis Warendorf und der Stadt Münster.

Gericke stellt die Perspektiven in der Region als günstig dar. „Fast 80 Prozent der Deutschen wollen nicht in Riesenmetropolen leben. Da ist der Kreis Warendorf im ländlichen und zugleich urbanen Raum des Münsterlandes eine echte Alternative.“ Er kennt aber auch Prognosen, dass bis 2025 ein Drittel der Weltbevölkerung in Megacitys mit mehreren Millionen Einwohnern leben werden. Man müsse sich also weiter anstrengen. „Ohne eigenes Engagement werden wir uns nicht behaupten können“, sagt gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann. „Mit den Themen Arbeit, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft, Klimaschutz, Kultur und Sport des WAF-Zukunftsprogramms sind wir auf Kurs“, so Gericke.

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