Kreis Warendorf erneut ausgezeichnet
Hervorragende Bedingungen für den Radverkehr

Kreis Warendorf -

Radfahrer können sich im Kreis Warendorf wohl fühlen. Aufgrund der hervorragenden Bedingungen wurde der Kreis erneut als besonders fahrradfreundlich ausgezeichnet.

Freitag, 14.02.2020, 07:06 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 07:10 Uhr
Stolz präsentieren Dr. Herbert Bleicher, Dr. Olaf Gericke und Martin Terwey (v.l.) die Verlängerungsurkunde der AGFS
Stolz präsentieren Dr. Herbert Bleicher, Dr. Olaf Gericke und Martin Terwey (v.l.) die Verlängerungsurkunde der AGFS Foto: Kreis Warendorf

Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) hat dem Kreis Warendorf hervorragende Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger bescheinigt und die Urkunde zur Verlängerung der Mitgliedschaft verliehen.

Alle sieben Jahre müssen sich die Mitglieder des kommunalen Netzwerks erneut bewerben und unter Beweis stellen, dass sie aktiv und kontinuierlich daran arbeiten, zukunftsfähige, belebte und wohnliche Städte zu gestalten. Nur Kommunen, die den Kriterien der AGFS weiterhin gerecht werden, erhalten die begehrte Verlängerungsurkunde und profitieren weiter von den Vorteilen einer Mitgliedschaft.

„Wir haben bei uns im Kreis hervorragende Bedingungen für Radfahrer. 24 Prozent unserer Einwohner nutzen regelmäßig ihr Fahrrad. Natürlich möchten wir uns noch weiter verbessern und planen weitere Projekte und Maßnahmen, wie die Aufwertung von Haltestellen zu Mobilstationen mit geeigneten Parkmöglichkeiten für Fahrräder. An der Aktion „Stadtradeln“, die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet, wollen sich alle 13 kreisangehörigen Städte und Gemeinden beteiligen. Über die Verlängerung unserer Mitgliedschaft bei der AGFS freuen wir uns deshalb sehr“, zeigt sich Landrat Dr. Olaf Gericke erfreut über die Auszeichnung.

Die Ziele und Maßnahmen sind im Radverkehrskonzept des Kreises Warendorf zusammengefasst. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der Verbindungen zwischen den Kommunen – es geht vor allem um die Weiterentwicklung eines überörtlichen Radwegenetzes für den Alltagsverkehr mit schnellen, direkten, sicheren und komfortablen Velorouten.

„Langfristig ist hier ein Netz von 174 Kilometern im Kreis Warendorf vorgesehen. Auch im aktuellen Kreisentwicklungsprogramm WAF2030plus gehört das Thema Mobilität und insbesondere der Radverkehr zu den zentralen Handlungsfeldern“, erläutert Umweltdezernent Dr. Herbert Bleicher.

Die AGFS lobte insbesondere das Vorhaben des Kreises, ein Knotenpunktsystem für den Radverkehr zu installieren. Der Kreis befindet sich derzeit mitten in der Planungsphase und wird voraussichtlich 2021 gemeinsam mit den anderen Münsterlandkreisen und der Stadt Münster das Knotenpunktnetz eröffnen.

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