Regierungspräsidentin dankt für Solidarität
Mehr als 100 Behörden-Mitarbeiter helfen

Kreis Warendorf/Münster -

Mitarbeiter aus Behörden jenseits der Grenzen des Kreises Warendorf helfen diesem seit Freitag bei den massenhaften Corona-Tests. Für die Regierungspräsidentin ist das ein Zeichen der Solidarität.

Samstag, 27.06.2020, 07:16 Uhr aktualisiert: 01.07.2020, 11:56 Uhr
Bei der Durchführung und Dokumentation von massenhaften Corona-Tests – hier in Oelde – helfen nun auch Verwaltungsmitarbeiter aus anderen Kreisen und Großstädten.
Bei der Durchführung und Dokumentation von massenhaften Corona-Tests – hier in Oelde – helfen nun auch Verwaltungsmitarbeiter aus anderen Kreisen und Großstädten. Foto: Jörg Pastoor

Mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rat- und Kreishäuser aus den Kreisen Borken, Coesfeld, Recklinghausen und Steinfurt sowie den Großstädten Bottrop, Gelsenkirchen und Münster unterstützen seit Freitag freiwillig den Kreis Warendorf bei der Durchführung und Dokumentation von massenhaften Corona-Tests in der Bevölkerung.

Regierungspräsidentin Dorothee Feller hatte am späten Mittwochabend an die Landräte und Oberbürgermeister der Kreise und Städte im Regierungsbezirk Münster appelliert, den Kreis Warendorf mit der Herausforderung der Massentests nicht alleine zu lassen und in ihren Häusern für den Einsatz zu werben, heißt es in einer Pressemitteilung der Bezirksregierung Münster.

Zwei-Schichtsystem

Die mehr als 100 freiwilligen Verwaltungsmitarbeiter sind jetzt im Zwei-Schichtsystem zwischen 8 und 22 Uhr auch während des Wochenendes an den Test-Stationen des Kreises Warendorf im Einsatz. „Das ist eine tolle Leistung! Ganz, ganz herzlichen Dank für diese große Unterstützungsleistung“, so Regierungspräsidentin Dorothee Feller. „Das ist ein schönes Signal an unseren Kreis Warendorf und zeigt, dass wir im Regierungsbezirk zusammenhalten.“ Den freiwilligen Mitarbeitern gebühre Respekt für ihre spontane Bereitschaft, in dieser schwierigen Zeit zu helfen.

Lockdown bis zum 30. Juni

Für den Kreis Warendorf gilt zunächst bis zum 30. Juni ein Lockdown. Inzwischen ist die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz (Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner) allerdings wieder unter die Zahl 50 gesunken. Die bisherigen Testergebnisse bestätigen die Beschränkung des Ausbruchsgeschehens auf Mitarbeiter der Firma Tönnies. Der freiwillige Einsatz der Verwaltungsmitarbeiter ermöglicht die Testung von mehreren 10.000 Einwohnern des Kreises Warendorf bis zum Ablauf des Wochenendes.

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