Kreistagswahl: Programm der CDU
Wettbewerb der Regionen gewinnen

Kreis Warendorf -

Der Kreis Warendorf kann von der Digitalisierung besonders profitieren – insbesondere, weil immer mehr junge Familien ins Umland von Münster ziehen. Allerdings müssen dafür bestimmte Rahmenbedingungen geschaffen werden, betont der CDU-Politiker Guido Gutsche.

Donnerstag, 03.09.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 03.09.2020, 15:15 Uhr
In der Umweltpolitik setzt die CDU auf die Nutzung von Wasserstoff.
In der Umweltpolitik setzt die CDU auf die Nutzung von Wasserstoff. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbil

Die Digitalisierung bietet gerade für ländliche Regionen wie den Kreis Warendorf große Chancen. Davon ist Guido Gutsche , Fraktionsvorsitzender der CDU , überzeugt. „Aufgrund des demografischen Wandels wird ein Wettbewerb der Regionen um Arbeitskräfte stattfinden.“ Nur wer diesen bestehe, könne künftig seine Infrastruktur erhalten oder sogar ausbauen.

„Deswegen ist es die erste Aufgaben, gute Rahmenbedingungen für Familien und Unternehmen zu schaffen.“ Dazu gehöre es, weitere Flächen bereitzustellen. „Wir müssen im Konsens mit der Landwirtschaft Bauland ausweisen.“

Damit junge Familien in den Kreis Warendorf ziehen, soll außerdem die Kinderbetreuung weiter ausgebaut werden. Dabei gelte es, so Gutsche, die Randzeiten weiter zu stärken. „Wir müssen ein bedarfsgerechtes Angebot schaffen – auch mit Blick auf die Pendler, die im Kreis Warendorf wohnen, aber in Münster arbeiten.“

Guido Gutsche

Guido Gutsche

Neben dem zügigen Ausbau des Glasfasernetzes sei auch vordringlich, die Funknetzlücken zu schließen. „Die Corona-Krise hat gezeigt, dass viele Menschen im Homeoffice arbeiten können“, so der CDU-Politiker. Die Digitalisierung sei daher ein weiteres Kriterium dafür, dass Beschäftigte wegen des Arbeitsplatzes nicht in die Ballungszentren ziehen müssen.

In diesem Zusammenhang müssten natürlich auch die Verkehrsachsen weiter ausgebaut werden – etwa die WLE als Münsterland-S-Bahn. „Aber wir dürfen auch die Menschen, die zwischen den großen Verkehrsachsen leben, nicht abhängen.“ Gutsche kann sich vorstellen, dass es demnächst mehr App-gesteuerte On-demand-Verkehre gibt. „Außerdem brauchen wir eine bessere Verbindung von Pkw mit dem ÖPNV.“

Im Bereich des Umweltschutzes setze die CDU nicht nur auf Elektromobilität, sondern auf die Nutzung von Wasserstoff. „Wir streben die Nutzung einer Wasserstoffwertstoffkette in der Region an.“

Im Sinne der Generationengerechtigkeit komme es auch künftig darauf an, die Entschuldung des Kreises weiter zu treiben, betont Gutsche, der sich bei der Kommunalwahl 25 der insgesamt 54 Sitze im Kreistag für die CDU erhofft.

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