Volksbank eG auf Wachstumskurs
Jahresüberschuss von vier Millionen Euro

Kreis Warendorf -

In ihrer ersten virtuellen Vertreterversammlung der Volksbank eG berichtete der Vorstand von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2019. Eine Dividende wird dennoch nicht ausgeschüttet – die Bank stärkt stattdessen ihre Rücklagen, um für die Corona-Krise besser gerüstet zu sein.

Donnerstag, 29.10.2020, 06:00 Uhr
Im Forum der Volksbank Ahlen war das Studio für die virtuelle Vertreterversammlung der Volksbank eG vorbereitet worden. Nur Vorstand, Aufsichtsrat und ein kleines Technik- und Regieteam waren vor Ort.
Im Forum der Volksbank Ahlen war das Studio für die virtuelle Vertreterversammlung der Volksbank eG vorbereitet worden. Nur Vorstand, Aufsichtsrat und ein kleines Technik- und Regieteam waren vor Ort.

Die Volksbank eG (zuständig für Warendorf, Ahlen, Oelde, Ennigerloh und Harsewinkel) blickte in ihrer ersten virtuellen Vertreterversammlung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. Vorstandsmitglied Martin Weber berichtete, dass die Bank weiter auf Wachstumskurs war – noch unbelastet von Corona.

Die Bilanzsumme stieg um 6,3 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro (Vorjahr 2,1 Milliarden Euro). Das betreute Kundenvolumen der Bank konnte auf 5,3 Milliarden Euro gesteigert werden.

Die Nachfrage bei den Kundenkrediten war hoch. Zum Jahresende belief sich der Bestand an bilanziellen Kundenkrediten auf 1,6 Milliarden Euro – ein Wachstum von 5,0 Prozent.

Die stabile Ertragssäule im Provisionsgeschäft ist das Kundenwertpapiergeschäft. Die Nachfrage nach Alternativen zu zinslosen Einlagen hat zugenommen. Auch das Versicherungsgeschäft mit dem Verbundpartner R + V wurde ausgebaut. Treiber war dabei die betriebliche Altersvorsorge. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall bescheinigt der Volksbank einen Marktanteil von über 50 Prozent.

Das Zinsergebnis konnte trotz Niedrigzinsphase stabil gehalten werden. In den kommenden Jahren ist allerdings von spürbaren Rückgängen auszugehen. Für das kommende Jahr sind Investitionen für die Modernisierung der Hauptstelle in Ennigerloh geplant. Das Betriebsergebnis vor Bewertung beträgt 19,0 Millionen Euro.

Wiederum ist es gelungen, einen Jahresüberschuss von vier Millionen Euro zu erwirtschaften. Die Vertreter folgten der Empfehlung von Vorstand und Aufsichtsrat, für das Geschäftsjahr 2019 keine Dividende auszuschütten und dafür die Rücklagen der Bank weiter zu stärken. Diese Stärkung des Eigenkapitals sowie der weitere Ausbau der bilanziellen Vorsorgereserven mit 11,0 Millionen Euro lassen die Volksbank für die Zukunft gut gerüstet sein.

Zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat stellten sich Christian Budt, Karsten Mensing und Udo Plenge. Alle wurden für eine weitere drei Jahren in das Gremium berufen. Robert Holtkamp war zum Jahresende aus beruflichen und persönlichen Gründen aus dem Gremium ausgeschieden. Auch hier folgten die Vertreter der Empfehlung, auf eine Nachbesetzung des Mandats zu verzichten, um den Aufsichtsrat auf Dauer zu verkleinern.

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