Befürchtung hat sich bestätigt
Sechs neue Coronafälle im Warendorfer Marienheim

Warendorf -

Drei weitere Mitarbeiter sowie drei Bewohner des Marienheims in Warendorf sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ausgerechnet in dieser Einrichtung hatte am Sonntag der Impfstart im Kreis Warendorf begonnen. Zwei Tage später wurde eine Mitarbeiterin positiv auf das Virus getestet. Den sechs Neuinfizierten geht es gut.

Donnerstag, 31.12.2020, 17:46 Uhr
Beim Impfstart im Warendorfer Marienheim (v. l.): Heimleiter Karl-Eugen Weweler mit den Ärzten Dr. Anna Arizzi-Rusche (Gesundheitsamt), Dr. Jörg Elpers, Dr. Andreas Menkhoff, Dr. Jörn Köster. Erster Impfling war Maria Tombrink.
Beim Impfstart im Warendorfer Marienheim (v. l.): Heimleiter Karl-Eugen Weweler mit den Ärzten Dr. Anna Arizzi-Rusche (Gesundheitsamt), Dr. Jörg Elpers, Dr. Andreas Menkhoff, Dr. Jörn Köster. Erster Impfling war Maria Tombrink. Foto: Konstantin Stumpe

Die Befürchtung hat sich bestätigt: Im Malteser Marienheim in Warendorf sind erneut drei Bewohner sowie drei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. In dieser Pflegeeinrichtung hatte am Sonntag der Corona-Impfstart im Kreis Warendorf stattgefunden. Zwei Tage später war eine Mitarbeiterin, die Krankheitssymptome hatte, positiv auf Corona getestet worden.

Das Gesundheitsamt des Kreises Warendorf hatte dann unmittelbar eine Reihentestung für alle Bewohner und Mitarbeiter des Marienheimes veranlasst. Dabei wurden jetzt die sechs weiteren Infektionsfälle bestätigt.

„Die betroffenen Bewohner befinden sich in einer Einzelzimmerquarantäne, die Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne. Allen geht es gut, Bewohner und Mitarbeiter zeigen kaum oder gar keine Symptome“, informiert Karl-Eugen Weweler, Leiter der Einrichtung.

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Heimaufsicht des Kreises Warendorf seien die Vorsichtsmaßnahmen innerhalb der Einrichtung verstärkt worden, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu vermeiden und den begonnen Impfprozess nicht weiter zu gefährden.

Alle Angehörigen von Bewohnern wurden persönlich in Kenntnis gesetzt. Innerhalb der Einrichtung werden regelmäßige Schnelltestungen bei Bewohnern und Mitarbeitern durchgeführt, um das Infektionsgeschehen zeitnah zu beobachten und zu erfassen.

Die Einrichtung ist vorläufig bis zum 12. Januar für Besucher geschlossen. Angehörige von Bewohnern, die in einem Sterbeprozess sind, dürfen aber kommen.

Das Gesundheitsamt plant zu Beginn des neuen Jahres eine weitere Reihentestung, um das Infektionsgeschehen in der Einrichtung intensiv im Blick zu behalten und befindet sich im ständigen Austausch mit dem Heim.

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