Hunde dürfen zum Friseur, aber nicht zur Schule
„Das hat mit Corona nichts mehr zu tun“

Kreis Warendorf -

Die Corona-Regeln erschließen sich dem gesunden Menschenverstand nicht immer. Ein Beispiel: Hunde dürfen zum Friseur, aber nicht in die Schule. Fachleute sagen, warum das schiefgehen muss. Von Beate Kopmann
Donnerstag, 14.01.2021, 16:45 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 14.01.2021, 16:45 Uhr
Verboten: Hunde dürfen derzeit nicht in der Hundeschule ausgebildet werden – nicht einmal in Form von Einzelunterricht.
Verboten: Hunde dürfen derzeit nicht in der Hundeschule ausgebildet werden – nicht einmal in Form von Einzelunterricht. Foto: WN-Archiv

„Wenn Corona vorbei ist, werden die Tierheime voll sein mit Hunden.“ Das prophezeit Rudi Hoppe – und er klingt frustriert. Der Sassenberger betreibt eine Hundeschule, die wegen Corona geschlossen ist. Nichts geht mehr, nicht einmal Einzelunterricht. Da wurmt es Hoppe natürlich besonders, dass die Hunde zwar nicht ausgebildet werden dürfen, aber der Besuch beim Friseur erlaubt ist.

Meine Kundin darf mit ihrem Trainer joggen und den Hund mitnehmen, aber sie darf nicht mit dem Tier zum Einzelunterricht in die Hundeschule.

Rudi Hoppe

„Das hat mit Corona nichts mehr zu tun“, sagt Hoppe. Natürlich müsse man wegen des Virus Abstand halten. Aber die Ausbildung der Hunde erfolge ausschließlich im Freien und mit viel Abstand. Deswegen ärgern ihn die Widersprüche und Unstimmigkeiten bei den Corona-Regeln.

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