Impfzentrum
Montag startet die Terminvergabe

Kreis Warendorf -

„Bitte nutzen Sie die Möglichkeit und lassen Sie sich impfen!“ Mit diesem Appell wendet sich Landrat Dr. Olaf Gericke an die Bürger.

Freitag, 22.01.2021, 16:41 Uhr
Das Impfzentrum in Ennigerloh startet am 8. Februar - eine Woche später als geplant. Grund sind Lieferschwierigkeiten des BioNTech/Pfizer-Impfstoffes.
Das Impfzentrum in Ennigerloh startet am 8. Februar - eine Woche später als geplant. Grund sind Lieferschwierigkeiten des BioNTech/Pfizer-Impfstoffes. Foto: Kreis Warendorf

„Bei aller Enttäuschung gibt es auch eine gute Nachricht: Die Vergabe der Impftermine kann wie geplant am 25. Januar starten.“ Das erklärte Landrat Dr. Olaf Gericke , nachdem bekannt geworden war, dass die Impfzentren in NRW erst eine Woche später mit der Arbeit beginnen können. Grund dafür sind Lieferschwierigkeiten des BioNTech/Pfizer-Impfstoffes.

Landesgesundheitsminister Laumann hat einen Brief an alle über 80-Jährigen auf den Weg gebracht, in dem er ihnen empfiehlt, einen Termin zur Impfung zu vereinbaren. Dies können die Berechtigten online unter www.116117.de oder unter  08 00 / 116 117 02 erledigen. Zudem weist er deutlich darauf hin, dass der Zugang zu den Impfzentren nur mit einem Termin möglich ist. Beigefügt ist außerdem ein Ablaufschema von der Terminvereinbarung bis zur zweiten Impfung.

Der Landrat und die Bürgermeister unterstützen den Appell des Gesundheitsministers und geben in ihrem gemeinsamen Schreiben konkretere Informationen – von der Erreichbarkeit des Impfzentrums über erforderliche Unterlagen und die Rufnummer eines landesweiten Bürgertelefons.

„Bitte nutzen Sie die Möglichkeit und lassen Sie sich impfen! Das bietet den besten Schutz gegen eine Corona-Infektion und kann Leben retten. Sollten Sie nicht selbst zum Impfzentrum fahren können, wenden Sie sich bitte an Ihre Angehörigen oder nutzen Sie die Angebote in Ihrer Kommune“, rät Gericke.

Außerdem bittet er um Verständnis, dass derzeit nur Personengruppen geimpft werden können, die in der Impf-Verordnung als vorrangig genannt worden sind.

Von den bisher verabreichten 7500 Erstimpfungen entfällt der größte Teil auf die 36 Pflegeeinrichtungen. Diese sind alle zum ersten Mal geimpft worden. Die Impfquote lag bei den Bewohnern bei 90 Prozent, unter den Beschäftigten bei 70 Prozent.

Mit Sorge blickt Dr. Anna Arizzi Rusche, Leiterin des Gesundheitsamtes, auf die auch in Deutschland nachgewiesene Mutation des Coronavirus. „Eine strenge Einhaltung der Schutzmaßnahmen ist jetzt wichtig. Es liegt im großen Maße an uns, sie anzuwenden und die weitere Ausbreitung der mutierten Viren zu bremsen!“

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