Bürgerinitiativen und VCD zu B51/B64n
Stopp der Ausbau-Planungen gefordert

Kreis Warendorf -

Straßen.NRW hat das Gutachten zum Ausbau von B51/B64n veröffentlicht. Die sechs Bürgerinitiativen entlang der Strecken und der VCD fordern jetzt gemeinsam den Stopp der Ausbau-Planungen.

Montag, 01.03.2021, 10:50 Uhr
Der Protest gegen die Ausbaupläne für die B 64 – wie hier in Warendorf – ebbt nicht ab.
Der Protest gegen die Ausbaupläne für die B 64 – wie hier in Warendorf – ebbt nicht ab. Foto: Jörg Pastoor

Den Stopp der Planungen zum drei- beziehungsweise vierstreifigen Ausbau der B51/64n als Kraftfahrstraße zwischen Münster und Rheda-Wiedenbrück fordert der VCD-Regionalverband zusammen mit den Bürgerinitiativen in Münster-Handorf, Telgte, Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz. In einer gemeinsamen Stellungnahme wird die Rückstufung des Ausbauvorhabens in der Bedarfsplanung des Fernstraßenausbaugesetzes zugunsten einer Neubewertung und Neuplanung angemahnt.

Die Stellungnahme bezieht sich auf das durch Straßen.NRW veröffentlichte Gutachten zum Ausbau von B51/B64n. Dies gehe zwar davon aus, dass der Straßenverkehr auch künftig weiter zunehmen werde. Gleichzeitig werde aber eingeräumt, dass diese Verkehrszunahme ohne den Ausbau nicht oder nicht in dem Maße stattfinden würde.

Bürgerinitiativen und VCD fordern eine Neuplanung des Verkehrskorridors von Münster nach Rheda-Wiedenbrück unter Berücksichtigung aller Verkehrsträger mit dem Ziel einer nachhaltigen Mobilität und der vorrangigen Förderung des Umweltverbunds aus Rad-, Bus- und Bahnverkehr. Auch den Anforderungen von Landwirtschaft und Landschaftsschutz, vor allem in Bezug auf einen geringen Flächenverbrauch, müsse Rechnung getragen werden.

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