Keine Fahrt zum Impfzentrum
Hausärzte sollen Behinderte impfen

Kreis Warendorf -

Eine Impfstrategie durch Einbringung der Hausärzte fordert der Arbeitskreis Schwerbehindertenpolitik insbesondere für mobilitätsbehinderte Menschen.

Mittwoch, 03.03.2021, 15:03 Uhr aktualisiert: 03.03.2021, 15:12 Uhr
Impfungen für mobilitätsbehinderte Menschen sollten laut den Forderung des Arbeitskreises Schwerbehindertenpolitik (DGB Region Münsterland)
Impfungen für mobilitätsbehinderte Menschen sollten laut den Forderung des Arbeitskreises Schwerbehindertenpolitik (DGB Region Münsterland) Foto: Jens Schierenbeck/dpa

Der Arbeitskreis Schwerbehindertenpolitik in der DGB-Region Münsterland fordert die Politik auf, die Corona-Impfung mobilitätsbehinderter Menschen zügig und wohnortnah zu organisieren.

„Es ist einfach lächerlich, dass der Personenkreis der mobilitätsbehinderten Menschen Strapazen ausgesetzt wird, um zum Impfzentrum zu gelangen. Außerdem lauern auch im öffentlichen Personennahverkehr weitere Corona Ansteckungsgefahren.

Impfen unabhängig vom Alter und ortsnah

Wir fordern daher die Politik auf, dass die Impfungen für mobilitätsbehinderte Menschen unabhängig vom Alter ortsnah von den Hausärzte durchgeführt werden, um diesen Personenkreis schneller zu schützen“, verdeutlicht der Vorsitzende des Arbeitskreises, Friedel Paßmann.

Nur eine Impfstrategie durch Einbringung der Hausärzte könne aus Sicht der Gewerkschafter sicherstellen, dass diese Personengruppen ohne Schwierigkeiten und weitere Risikengeimpft werden könne.

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