Kinder und Jugendliche in der Pandemie
Sorge um die Corona-Generation

Kreis Warendorf -

Deutlich mehr Kinder und Jugendliche sind mit dem Coronavirus infiziert. Das hat Folgen - nicht nur medizinische, sondern auch soziale? Kann die in Aussicht gestellte Impfung der Jüngeren eine Trendwende einleiten? Auf diese und andere Fragen antwortet Dr. Anna Arizzi Rusche im Interview.
Donnerstag, 29.04.2021, 14:02 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 29.04.2021, 14:02 Uhr
Die Corona-Pandemie isoliert auch Jugendliche. In einem Alter, in dem sie sonst ihre Rolle in der Gruppe finden, müssen sie auf diese Erfahrung verzichten.
Die Corona-Pandemie isoliert auch Jugendliche. In einem Alter, in dem sie sonst ihre Rolle in der Gruppe finden, müssen sie auf diese Erfahrung verzichten. Foto: IMAGO/Cavan Images
Mit Beginn der Impfkampagne im Winter hat sich das Infektionsgeschehen deutlich verändert. Vor allem die hohen Todeszahlen durch Corona-Ausbrüche in Pflegeheimen sind Geschichte. Stattdessen liegen jüngere Patienten auf den Intensivstationen. Auch Kinder und Jugendliche infizieren sich häufiger mit dem Virus. Über mögliche Folgen sprach Redakteurin Beate Kopmann mit der Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, Dr. Anna Arizzi Rusche. 157 Kinder unter 14 Jahren sind aktuell im Kreis Warendorf mit dem Coronavirus infiziert. Sind Kinder in der Pandemie gefährdeter als lange Zeit vermutet? Dr. Arizzi Rusche: Es sieht so aus, dass Kinder ähnlich anfällig für das Virus sind wie Erwachsene, aber sie erkranken in der Regel nicht so schwer.
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