Ostbevern
Virtuelle „Startbahn“ in den Beruf freigegeben

Dienstag, 28.04.2009, 19:00 Uhr

Ostbevern - Eine Startbahn ist gemeinhin die befestigte Fläche eines Flugplatzes, auf der startende Flugzeuge beschleunigen und dann abheben. Der Ostbeverner Verein „Startbahn“ - bekanntlich eine Institution zur Förderung der Berufsorientierung jugendlicher Schulabgänger - hat eine virtuelle Platzform geschaffen, auf der sinnbildlich gesehen das Gleiche geschieht: Jugendliche, die sie nutzen, können beim Einstieg in die Arbeitswelt Gas geben, Tempo machen und so auf der Karriereleiter vielleicht schnell nach oben kommen. Software-Entwickler Rainer Brettner von „361 grad medien“ stellte die Möglichkeiten im Rahmen einer Mitgliederversammlung von „Startbahn“ am Montagabend vor.

Bei ihren Zusammenkünften schlagen die Startbähnler jeweils zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie verbinden die Regularien mit einem Besuch in einer jeweils anderen Firma, um die Betriebe in Ostbevern selbst besser kennenzulernen. Gastgeber war diesmal die Lederwarenfabrik Böckenholt an der Raiffeisenstraße. Gabriele Korn , die Schwester des Inhabers, begrüßte die Gäste. Holger Ziese, Leiter Marketing, stellte das Unternehmen vor, das sich auf die Herstellung von Taschen, Gürteln und Behältern spezialisiert hat und europaweit seine Kunden bedient. „Seit Kurzem fertigen wir sogar die schnellsten Taschen der Welt“, witzelte Gabriele Korn: „Wir fertigen Behälter, die in Formel-1-Rennwagen Verwendung finden.“

Über den neuen Internet-Auftritt von „Startbahn“, so Rainer Brettner, erhalten Interessenten Informationen über den Verein und Schüler bekommen einen Einblick in die Unternehmens-Vielfalt in Ostbevern. Jedes Mitglied des Vereins hat die Möglichkeit, nicht nur Stellenangebote ins Netz zu stellen, sondern sich und sein jeweiliges Geschäft auch selbst zu präsentieren. Wie lang der Text ist, welche Bilder eingestellt werden und wie das Layout aussieht, bestimmt jeder selbst. Unterstüzung gibts bei Bedarf vom Fachmann.

Wie der Vereinsvorsitzende Manfred Läkamp berichtete, ist angedacht, auf den Internetseiten jeweils den „Unternehmer des Monats“ zu präsentieren. Interessenten sollen einen Betrag von „30 bis 50 Euro“ zahlen, so Bürgermeister Jürgen Hoffstädt, der der Vereinkasse zugute käme. Ein Beschluss wurde darüber noch nicht gefasst.

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