Ostbevern
Alles aus eine Hand

Freitag, 02.10.2009, 17:22 Uhr

Ostbevern - „Rezession“. „Kontraktive Konjunkturphase“. „Wirtschaftsabschwung“. Schlagworte, die seit geraumer Zeit durch die Medien gehen. Begriffe, die für die Bevergemeinde keine Bedeutung haben? Glaubt man Jürgen Hoffstädt, so betreffen sie die Gemeinde bestenfalls in abgeschwächter Form. „Besuchergruppen, die ich durch Ostbevern führe, wundern sich regelmässig, was hier läuft und wie innovativ auch in einer vermeintliche schlechten Zeit in den hiesigen Betrieben gearbeitet wird“, berichtet der Bürgermeister.

Die Firma „361gradmedien“, die Software-Entwickler Rainer Brettner seit dem Sommer 2008 gemeinsam mit Dirk Teichmann , Thorsten Kramer und Hendrick Rump (ehemals bytes4vision, EDV-Kramer sowie Rump und Freunde Kommunikation) betreibt, wurde nun von Hoffstädt besucht.

Dirk Teichmann und Rainer Brettner kennen sich seit ihrer Ausbildung. Der Zusammenschluss mit anderen Spezialisten war für sie eine logische Entwicklung. „Zum einen stehen uns dadurch bei Projekten mehr Ressourcen zur Verfügung . Zum anderen haben wir nun für fast jede Frage den passenden Ansprechpartner“, erklärt der IT-Fachmann. Zwei Standorte - ein Büro ist in Nottuln, das andere in Ostbevern - erweitern die Ansprechbarkeit und den Kundenkreis.

Die Palette der Dienstleistungen, die „361gradmedien“ anbietet, ist breit: „Von der Logo-Entwicklung über die Gestaltung von Visitenkarten, Briefbögen und Internetseiten bis hin zur Programmierung und Softwareentwicklung gibt es bei uns alles aus einer Hand“, berichtet Dirk Teichmann. Zu den Kunden zählen kleine mittelständische Unternehmen, die individuelle und übersichtliche Lösungen suchen ebenso, wie Unternehmen in den USA und in der Schweiz.

Auch vor Ort waren Brettner & Co. nicht untätig. So geht unter anderem der Internetauftritt von „Startbahn“ e.V. inklusive des mit Hilfe von Schülern entwickelten Logos auf das Konto des Unternehmens.

Wie Brettner auf Nachfrage von Jürgen Hoffstädt erklärt, ist er zwar mit der „Datenin­frastruktur“ - sprich: der Schnelligkeit der Datenübermittlung - in Ostbevern zurzeit weitgehend zufrieden. Für die Zukunft sei jedoch ein Anschluss ans Glasfasernetz, das den Informationsfluss deutlich schneller mache, wünschenswert. So seien Betriebe oft auf die fixe weltweite Übermittlung ihrer Daten angewiesen. „Das ist für die Standortwahl ein entscheidender Faktor“, versichert der Fachmann.

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