Ostbevern
Zu viel Tempo auf Schleichweg Schlichtenfelde

Ostbevern - „Hier muss etwas geschehen“, hatte Hugo Bäumer, Mitglied der FDP-Fraktion, nach Gesprächen in den vergangenen Monaten mit Bewohnern der Wohnsiedlung in Schlichtenfelde für nötig befunden. „Viele Autofahrer nutzen den Weg an der Siedlung vorbei als Schleichweg und fahren hier einfach zu schnell“, erklärte er. Nun hatte der FDP-Ortsverband zu einem Ortstermin in...

Mittwoch, 21.10.2009, 17:10 Uhr

Ostbevern - „Hier muss etwas geschehen“, hatte Hugo Bäumer , Mitglied der FDP-Fraktion, nach Gesprächen in den vergangenen Monaten mit Bewohnern der Wohnsiedlung in Schlichtenfelde für nötig befunden. „Viele Autofahrer nutzen den Weg an der Siedlung vorbei als Schleichweg und fahren hier einfach zu schnell“, erklärte er. Nun hatte der FDP-Ortsverband zu einem Ortstermin in Schlichtenfelde eingeladen. Der Vorsitzende Manfred Läkamp begrüßte dazu auch Christof Rasche (MdL), den verkehrspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, und Bürgermeister Joachim Schindler.

Hugo Bäumer und etliche Anwohner machten vor Ort deutlich, dass in diesem Wohnbereich geschwindigkeitsbeschränkende Maßnahmen unumgänglich seien, heißt es in einer Pressemitteilung der örtlichen freien Demokraten. „Besonders im Bushaltestellenbereich, aber auch entlang der Wohnhäuser halten sich spielende Kinder auf. Es kommt immer häufiger zu gefährlichen Situationen. Eigene Hinweisschilder auf spielende Kinder haben wenig genutzt“, so die Anwohner. Außerdem habe sich die Einmündung dieses Verbindungsweges in die L830 zu einer großen Gefahrenstelle entwickelt.

Die Politiker wollen sich der Problematik annehmen. Sie kündigten an „am Ball“ zu bleiben und wollen in Zusammenarbeit mit dem Kreis entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten.

Bei dem Informationsgespräch nahm auch die Sanierung der Wirtschaftswege großen Raum ein. Manfred Läkamp machte darauf aufmerksam, dass die ernsthaften Bemühungen um eine zufriedenstellende Lösung von Seiten der Orts-FDP weiterlaufen und kompetente Unterstützung auch aus dem Landtag nötig sei, heißt es in einer Pressemitteilung. Christof Rasche stellte in diesem Zusammenhang fest, dass dies mittlerweile auch in seinem Wahlkreis Soest ein sehr wichtiges Thema geworden sei.

Bürgermeister Schindler wies daraufhin, dass man bisher die Kommunen damit allein gelassen habe und die Sanierung wegen der großen Wichtigkeit sowohl für die örtliche Landwirtschaft und die Betriebe vor Ort als auch für den Tourismus unbedingt vorangetrieben werden müsse.

Rasche versprach, die Sanierung der Wirtschaftswege werde ein „Top-Thema“ für die FDP in den nächsten Monaten sein. „Meine vollste Unterstützung werden Sie dazu haben, ich werde Sie damit nicht allein lassen“, so sein Versprechen.

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