Ostbevern
Ein weiteres Puzzleteil

Dienstag, 02.02.2010, 17:02 Uhr

Ostbevern - Ein „ Puzzlestein in der Berufsorientierung “ sei der EDV-Kurs, erklärte An­dreas Behnen, Schulleiter der Josef-Annegarn-Verbundschule. Bereits zum zweiten Mal hatten Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen in Ostbevern die Möglichkeit, in zwölf Doppelstunden einige Funktionen des Computers näher kennenzulernen. „Wir haben uns zuerst auf die richtige Nutzung des Internets konzentriert, besonders was die Recherche betrifft“, erläutert Rainer Brettner , der als IT-Fachmann und Geschäftsführer der Firma 361gradmedien den Kurs leitete. Im zweiten Teil waren dann die Standard-Office-Anwendungen dran: Wie man mit Word, Excel und PowerPoint zurechtkommt, wurde den Jugendlichen mit praktischen Aufgaben näher gebracht.

Die Inhalte des Kurses wurden in Absprache mit Unternehmen entwickelt. Diese Nähe zur Wirtschaft sei sehr wichtig, erklärt Schulleiter Behnen. „So wissen wir, was die Ausbildungsbetriebe brauchen und können unsere Schüler zielgerichtet ausbilden.“

Organisiert hatte den Kurs die Berufswahlkoordinatorin Hedwig Flaute, die darauf hinwies, dass der Kurs nur über Spenden ermöglicht werden konnte. „Rainer Brettner hat einen Teil seines Honorars gespendet. Die Schüler mussten einen geringen Eigenbetrag leisten. Den Löwenanteil hat aber der Verein Startbahn getragen“, so Flaute. Dessen Vorsitzender Manfred Läkamp verlieh den Schülerinnen und Schülern zum Abschluss des Kurses Urkunden. „Das hat schon Gewicht, wenn die Urkunde einer Bewerbung beiliegt“, betonte Läkamp gestern.

Dessen waren sich auch die Schüler bewusst: „Ich habe viel gelernt, was ich vorher nicht wusste und was mir später sicher weiterhelfen kann“, erklärte beispielsweise Johannes Langhövel. Lukas Wehn und Marcel Hänsel gefiel die praktische Ausrichtung des Kurses gut: „Anhand der Aufgabenzettel konnte man alles selbst machen und sich so auch viel besser merken.“ Auch Max Reckermann und Marina Termühlen zogen ein positives Fazit: „Besonders die Arbeit mit Excel hat uns gut gefallen, weil man sich damit sonst nicht so beschäftigt und es schwierig ist, sich die ganzen Funktionen selbst beizubringen.“

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