Ostbevern
Aufträge nehmen wieder zu

Dienstag, 16.03.2010, 16:03 Uhr

Ostbevern - Die Friwo AG als Hersteller hochwertiger Netz- und Ladegeräte verzeichnete nach Mitteilung der Geschäftsführung im Jahr 2009 trotz weltweiter Rezession und eines marktbedingten Nachfragerückgangs einen insgesamt zufriedenstellenden Geschäftsverlauf.

Der Konzernumsatz sei von 83,1 Millionen Euro um 11,8 Prozent auf 73,3 Millionen Euro gesunken. Damit habe das Unternehmen deutlich besser abgeschnitten als die deutsche Elektroindustrie insgesamt, deren Erlöse um durchschnittlich 24 Prozent zurückgegangen seien.

Ein wesentlicher Grund für das Umsatzminus sei die konjunkturbedingte Nachfragezurückhaltung bei einem Teil der Friwo-Kunden. Der Umsatz, der 2009 mit neu hinzugewonnenen Kunden erzielt worden sei, habe diesen Rückgang nicht komplett ausgleichen können. Währungsbereinigt reduzierte sich der Umsatz um 14,7 Prozent.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern der fortgeführten Bereiche betrug nach Auskunft der Verantwortlichen 0,5 Millionen Euro nach 1,7 Millionen Euro im Jahr zuvor. Durch viele operative Maßnahmen ( Materialeinsparungen, zeitweilige Kurzarbeit, stärkere Ausrichtung des Vertriebs auf Wachstumsmärkte) seien die Auswirkungen des Umsatzrückgangs zumindest teilweise aufgefangen worden.

Positiv auf die Ertragslage wirkten sich zudem die deutlich verschlankte Holding sowie der im Vergleich zum Vorjahr höhere Durchschnittskurs des US-Dollar aus. Darüber hinaus sei im Ergebnis ein Einmalertrag in Höhe von 0,8 Millionen Euro aus der Entkonsolidierung der liquidierten Vertriebsgesellschaft Friwo USA enthalten.Das Unternehmen weise für 2009 ein nahezu ausgeglichenes Konzernergebnis nach Steuern aus, teilt die Geschäftsleitung weiter mit. Der Vorjahreswert von 11,8 Millionen Euro sei durch den Verkaufserlös aus der Veräußerung des Geschäftsbereichs Friwo Mobile Power geprägt gewesen..

Insgesamt werden im Konzern per 31. Dezember 2009 313 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 247 Personen am Stammsitz in Ostbevern. Damit habe sich die Anzahl der Beschäftigten im vergangenen Jahr weltweit um vier Personen erhöht. Durch einen wirkungsvollen Einsatz von Kurzarbeit sei es gelungen, einen über die übliche Fluktuation hinausgehenden Personalabbau zu vermeiden. Um die Marktposition in wachstumsstarken Marktsegmenten auszubauen, habe Friwo 2009 gezielt neue Mitarbeiter in den Bereichen Produktentwicklung und Vertrieb eingestellt.

Der Vorstand beurteilt die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr durchaus positiv. In den vergangenen Monaten seien Weichen gestellt worden, um von der einsetzenden Konjunkturerholung überdurchschnittlich profitieren zu können. So habe man die Fertigung am Stammsitz Ostbevern weiter modernisiert. Das internationale Vertriebsteam sei noch stärker auf die Zielgruppen ausgerichtet und ein technisches Designteam mit dem Ziel etabliert worden, Produkttrends in wachstumsstarken Marktsegmenten aufzuspüren und in innovative Produkte umzusetzen.

Bereits im vierten Quartal 2009 habe der Auftragseingang des Konzerns deutlich zugelegt, sodass Friwo mit einem hohen Auftragsbestand in das Jahr 2010 gestartet sei. Aufgrund des kontinuierlich steigenden Auftragseingangs rechne das Unternehmen für 2010 mit einem Wachstum beim Konzernumsatz. Vor diesem Hintergrund werde auch mit einer Verbesserung beim Ertrag gerechnet.

Felix Zimmermann, Vorstandsmitglied der Friwo AG, erklärt: „Wir haben das vergangene Jahr gut gemeistert. In einem schwierigen Umfeld haben wir unsere Marktposition weiter ausgebaut. Dabei kam uns zu Gute, dass Friwo eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Märkte mit Stromversorgungen beliefert. Durch diese Risikostreuung konnten wir die Auswirkungen der Rezession abfedern. Die zahlreichen operativen Maßnahmen, die wir 2009 umgesetzt haben, werden uns dabei helfen, bei einer konjunkturellen Erholung zügig auf den Wachstumspfad zurückzukehren.“

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