Ostbevern
Friwo freut sich über Wachstum

Mittwoch, 11.08.2010, 22:08 Uhr

Ostbevern - Die Friwo AG - Hersteller hochwertiger Netz- und Ladegeräte - hat ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2010 hinter sich. Das teilt die Geschäftsführung mit. Der Konzernumsatz sei gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 25,2 Prozent auf 45,3 Millionen Euro gestiegen und habe damit ein sogenanntes Allzeithoch erreicht. Der Auftragseingang habe überproportional zum Umsatz zugelegt. „Friwo geht mit einem Rekord-Auftragsbestand in das zweite Halbjahr“, berichten die Verantwortlichen.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe eine halbe Million Euro erreicht und liege über dem Wert des Vorjahreszeitraums (0,2 Millionen Euro). Es sei jedoch durch erhebliche Mehrkosten zur Sicherstellung der Materialbeschaffung beeinträchtigt worden, die notwendig gewesen seien, um Lieferverzögerungen zu vermeiden.

Allgemein habe eine steigende Nachfrage der Elektroindustrie im Zuge der Konjunkturerholung in der ersten Jahreshälfte weltweit zu teilweise massiven Lieferengpässen geführt. Hinzu komme ein Anstieg der Rohstoffpreise und der Lohnkosten in China , wo Friwo einen Teil der Netz- und Ladegeräte produzieren lässt.

Das Unternehmen habe das erste Halbjahr mit einem positiven Konzernergebnis nach Steuern der fortgeführten Bereiche von 0,2 Millionen Euro abgeschlossen (erstes Halbjahr 2009: 0,1 Millionen Euro).

Das Konzernergebnis nach Steuern der nicht fortgeführten Bereiche belaufe sich auf minus 1,7 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2009: minus 0,1 Millionen Euro), so die Geschäftsführung. Es sei stark beeinflusst von einer Zahlung in Höhe von rund drei Millionen Euro aus einem im April geschlossenen Vergleich mit Flextronics, der Erwerberin der ehemaligen Geschäftseinheit Mobile Power.

Friwo weist für das erste Halbjahr ein Konzernergebnis von minus 1,5 Millionen Euro aus nach einem ausgeglichenen Ergebnis im Vorjahreszeitraum.

Die Eigenkapitalquote des Konzerns erreichte 31,1 Prozent zum 30. Juni (32,6 Prozent per 31. Dezember 2009).

Trotz der unvermeidlichen Mehrbelastungen bei den Materialkosten sei der Vorstand mit den ersten sechs Monaten sehr zufrieden, heißt es. Das erste Halbjahr habe gezeigt, dass Friwo in der Lage sei, stärker als der Markt zu wachsen.

Erfreulich sei, dass die Kunden nach dem Rezessionsjahr 2009 nicht einfach ihre Läger aufgefüllt hätten. Vielmehr profitiere das Unternehmen von anhaltenden Wachstumseffekten nahezu aus dem gesamten Kundenportfolio. Dies lasse den Vorstand zuversichtlich ins zweite Halbjahr blicken.

Ausgehend von einem weiter ansteigenden Auftragsbestand geht der Vorstand für das zweite Halbjahr von der Fortsetzung der erfreulichen Umsatzentwicklung aus und rechnet für das Gesamtjahr mit einem prozentual zweistelligen Umsatzwachstum.

Aufgrund der unverändert vorhandenen Engpässe auf den Beschaffungsmärkten sei zu erwarten, dass die Ertragslage auch im zweiten Halbjahr von Kostenmehrbelastungen beeinträchtigt sein werde.

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