Ostbevern
Friwo auf Wachstumskurs

Mittwoch, 10.11.2010, 17:11 Uhr

Ostbevern - Die Friwo AG hat im dritten Quartal 2010 den Wachstumskurs der ersten sechs Monate noch einmal beschleunigt. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum legte der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten um 33 Prozent auf 72,9 Millionen Euro zu. Nach dem ersten Halbjahr hatte das Umsatzplus 25 Prozent betragen.

Die gesamte deutsche Elektro- und Elektronikindustrie erreichte in den ersten acht Monaten ein Wachstum gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum von 15 Prozent, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit habe Friwo nach neun Monaten bereits fast den Gesamtjahresumsatz 2009 (73,3 Millionen Euro) erzielt. Die Auftragseingänge und der Auftragsbestand befänden sich weiter auf hohem Niveau, schreibt das Unternehmen.

Der Betrieb habe nach den ersten neun Monaten 2010 ein Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 0,8 Millionen Euro erreicht. Dieses habe unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (1,0 Millionen Euro) gelegen, der allerdings „einen positiven Einmaleffekt“ von 0,8 Millionen Euro enthalten habe. Bereinigt um diesen Einmaleffekt habe sich das EBIT deutlich erhöht.

Die weltweit stark gestiegene Nachfrage nach Elektronikkomponenten habe auch im dritten Quartal zu teilweise massiven Lieferengpässen auf der Beschaffungsseite und damit verbunden zu erheblichen Mehrkosten zur Sicherstellung der Materialversorgung geführt. Dieser Effekt habe die Ertragsentwicklung in den ersten neun Monaten beeinträchtigt. Hinzu kämen nachhaltig steigende Materialpreise. Zeitnah eingeleitete Preiserhöhungen hätten diese Effekte bisher nur teilweise kompensieren können, so der Vorstand.

Das Konzernergebnis nach Steuern der fortgeführten Bereiche belaufe sich nach neun Monaten auf 0,3 Millionen, das Konzernergebnis nach Steuern der nicht fortgeführten Bereiche betrage minus 1,7 Millionen Euro. Es sei stark beeinflusst von einer Zahlung in Höhe von rund drei Millionen Euro aus einem im April geschlossenen Vergleich mit Flextronics, der Erwerberin der ehemaligen Geschäftseinheit Mobile Power. Somit weise das Unternehmen nach den ersten neun Monaten 2010 ein Konzernergebnis von minus 1,4 Millionen Euro aus nach 0,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Die Eigenkapitalquote des Konzerns erreichte zum 30. September den Wert von 30,1 Prozent (32,6 Prozent per 31. Dezember 2009).

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