Ostbevern
Oft festgefahren, nie verunfallt

Donnerstag, 30.12.2010, 16:12 Uhr

Ostbevern - Dass „Die Mobile“ auf ihre Mobilität angewiesen ist, steckt schon in ihrem Namen. Doch in diesen schneereichen Tagen zeigen sich bei den Geschäftsführern des Pflegedienstes öfters Sorgenfalten. „Wir verfolgen verstärkt die Wetterprognosen“, sagt Constantin von Schmiedeberg. „Denn viele unserer Mitarbeiter haben sich gerade jetzt sehr oft mit ihren Autos festgefahren.“

Vor allem die Parkplatzsituation in Ostbevern war in den vergangenen Tagen prekär. Viele Anwohner schippten ihren Schnee auf die freien Parkflächen, dann haben die Autofahrer das Nachsehen. „Dies soll aber keineswegs eine Form der Kritik sein, schließlich wussten die Leute ja selber nicht, wohin sie mit den Schneemassen sollten“, so Constantin von Schmiedeberg.

Ein Fahrzeugbeauftragter hat bei dem Unternehmen stets dafür Sorge zu tragen, dass die Flotte mit ihren 25 Autos betriebsbereit bleibt. Diese Aufgabe ist vor allem jetzt im Winter unerlässlich.

Derzeit hätten Kunden schon von sich aus wegen der Witterungsverhältnisse Termine abgesagt, aber auch der häusliche Krankenpflegedienst musste bereits zugesicherte Termine kurzfristig streichen. „Da haben wir finanziell das Nachsehen. Das ist uns aber tausendmal lieber, als dass unsere Mitarbeiter verunfallen.“ In Glandorf und Telgte hat der Pflegedienst Kunden, die meisten seiner Touren liegen aber in Ostbevern und Brock.

„Ein großer Dank gilt den Landwirten, die unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schnell und unkompliziert geholfen haben, wenn sie einmal in den Bauerschaften steckengeblieben sind“, so von Schmiedeberg. Das Steckenbleiben im Schnee (trotz der Winterreifen) ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „Die Mobile“ ein Riesenpro­blem. Gleich dahinter listet der Geschäftsführer vereiste Straßen als die „Sorgenkinder“ für die Pflegerinnen und Pfleger auf.

Hoffnung ist für „Die Mobile“ und die anderen Ostbeverner Firmen in Sicht. Langsam aber sicher scheint die Schneedecke über dem Münsterland zu tauen. „Toi, toi, toi, dass wir auch weiterhin unfallfrei durch diesen Winter kommen“, diesen Wunsch teilt der Geschäftsführer von Schmiedeberg mit wahrscheinlich vielen Bürgern der Bevergemeinde.

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