Note eins für „Die Mobile“
Prüfung durch Medizinischen Dienst

Ostbevern -

Der ambulante Pflegedienst „Die Mobile“ arbeitet sehr gut. Das behaupten nicht etwa nur die beiden Chefs Constantin von Schmiedeberg und Martin Hengst. Die Gesamtnote 1,3 wurde dem Unternehmen jetzt nach einer Regelprüfung durch den Medizinischen Dienst verliehen. Wie die beiden Pflegedienstleiterinnen Susanne Schwegmann und Miranda Schaarschmidt berichten, wurden die pflegerischen Leistungen mit der Note 1,6 (gut), die ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen mit 1,5 (gut) sowie die Dienstleistung und Organisation mit 1,0 (sehr gut) bewertet. Bei der Kundenbefragung schnitten die Ostbeverner sogar mit einer glatten Eins (sehr gut) ab.

Dienstag, 06.12.2011, 21:12 Uhr

Für das Team der „Mobilen“ ist das Prüfungsergebnis nicht nur ein Grund zur Freude, weil es die guten Leistungen der zurzeit 67 Mitarbeiter in den Bereichen Betreuung, Hauswirtschaft und ambulantes Wohnen bestätigt. „Wir haben uns im Vergleich zur Prüfung im vergangenen Jahr von der Note 1,9 auf 1,3 verbessert“, freut sich Constantin von Schmiedeberg . Miranda Schaarschmidt ergänzt: „Die Noten sind bei Beratungsgesprächen für Interessierte an unseren Leistungen zunehmend wichtig.“

Wie Geschäftsführer von Schmiedeberg erklärt, sei „Die Mobile“, die seit mehr als 15 Jahren in Ostbevern , Westbevern, Telgte, Schwege und Glandorf tätig sei, zwar von jeher „gut aufgestellt und einer der sichersten Arbeitgeber in der Bevergemeinde“. Auf den guten Noten könne man sich jedoch nicht ausruhen. Um den Standard halten zu können, müssten neue Fachkräfte für den Pflegedienst – „Ein Beruf mit Zukunft“ – gewonnen werden. Die Tätigkeit verlange zwar „viel Fachkompetenz“, biete aber auch zahlreiche Möglichkeiten für die persönliche Entwicklung. „Die Arbeit ist nicht immer leicht, aber sehr abwechslungsreich und spannend“, ergänzt Susanne Schwegmann .

Obwohl jeder Pflegedienst einmal im Jahr geprüft werden solle, hätten manche Unternehmen den Veröffentlichungen ihrer Noten nicht zugestimmt, so Constantin von Schmiedeberg. „Hier stellt sich, obwohl die Qualität in der Pflegelandschaft sich verbessert hat, für mich die Frage, ob diese Dienste etwas zu verbergen haben“, sagt der Fachmann. Die „Mobile“ gehe offen mit Kritik und Fehlern um. Für ihn seien die Prüfungen, obwohl sie „noch zu kompliziert und manchmal fragwürdig“ seien, im sensiblen Bereich der Pflege notwendig. Das gelte auch für vollstationäre Einrichtungen.

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