FDP trägt Kosten für integriertes Handlungskonzept mit
„Das Nötigste tun, um Ortskern aufzufrischen“

Ostbevern -

Ostbevern. Dr. Meinrad Aichner (FDP) machte in seiner Haushaltsrede das Defizit in der Gemeindekasse deutlich. Trotz angespannter Haushaltslage stimmte seine Fraktion den größeren Vorhaben im Haushaltsentwurf in ihrer Gesamtheit zu.

Freitag, 15.03.2013, 20:03 Uhr

„Auch in diesem Jahr muss die Allgemeine Rücklage herangezogen werden, um unser Defizit von nun mittlerweile circa drei Millionen Euro ausgleichen zu können“, erinnerte Dr. Meinrad Aichner ( FDP ) in seiner Haushaltsrede und stellte die rhetorische Frage, ob das an fehlendem Sparwillen liege. Seine Antwort lautet „Nein“. Die FDP habe in diesem Jahr keine Sonderforderung gestellt, die Politik habe zusammen mit dem Bund der Steuerzahler im vergangenen Jahr den Haushalt durchforstet, und die Verwaltung habe im Haushaltsentwurf alle Vorschläge so weit wie möglich berücksichtigt und sich Sparsamkeit auferlegt.

Trotz angespannter Haushaltslage stimme die FDP-Fraktion den größeren Vorhaben im Haushaltsentwurf 2013 in der Gesamtheit zu, so Aichner. Auch die Kosten für das integrierte Handlungskonzept trage sie mit, obwohl sie nicht sehr optimistisch sei, eine Landesförderung zu bekommen. „Wir sollten aber da, wo wir unseren Beitrag leisten können, den Ortskern aufzufrischen, auch das Nötigste tun“, erklärte der Politiker. „Dies tun wir nicht, wenn wir einen Drogeriemarkt in einem Nebenzentrum Wischhausstraße zulassen. Einen noch größeren Leerstand im Ortskern befürchten wir.“

Aichners Fazit: „Wir wollen die Zukunftsfähigkeit Ostbeverns sicherstellen, das heißt Erhaltung und Verbesserung des Schul – und Wirtschaftsstandortes Ostbevern. Ausbildung und Arbeit vor Ort müssen Vorrang haben, gefördert und von uns gestützt werden. Ostbevern muss für Jung und Alt attraktiv gehalten bleiben.“

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