Hauptversammlung des Friwo-Konzern
Optimistisch ins Geschäftsjahr 2013

Ostbevern -

Ostbevern. Das Geschäftsjahr 2012 ist für den Friwo-Konzern nach Auskuft der Verantwortlichen nicht glatt verlaufen, es zeigte eine „gespaltene Entwicklung“. Wie der Vorstand im Verlauf der Hauptversammlung erklärte, gehe man jedoch optimistisch ins Geschäftsjahr 2013.

Dienstag, 07.05.2013, 19:05 Uhr

Leiteten die Friwo-Hauptversammlung (v.l.): die Aufsichtsratsmitglieder Tilo Brandis und Jürgen Leuze, der Vorsitzende des Aufsichtsrats Richard Ramsauer, die Geschäftsführer Lothar Schwemm und Felix Zimmermann, die Betriebsratsvorsitzende Rita Bremm und der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, Ingolf Bonkhoff. Tagungsort war der Hof Beverland.
Leiteten die Friwo-Hauptversammlung (v.l.): die Aufsichtsratsmitglieder Tilo Brandis und Jürgen Leuze, der Vorsitzende des Aufsichtsrats Richard Ramsauer, die Geschäftsführer Lothar Schwemm und Felix Zimmermann, die Betriebsratsvorsitzende Rita Bremm und der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, Ingolf Bonkhoff. Tagungsort war der Hof Beverland. Foto: Teuber

Auf eine „gespaltene Entwicklung“ blicke die Friwo AG zurück, berichtete Vorstandsmitglied Zimmermann zu Beginn der Hauptversammlung gestern im Hof Beverland. Während die ersten sechs Monate des vergangenen Geschäftsjahres durch ein „sehr verhaltenes Bestellverhalten“ der Kunden geprägt gewesen seien, sei im Juni „der Schalter umgelegt“ worden und hätten sich Auftragseingänge und neue Projekte erfreulich entwickelt. Alles in allem sei der Geschäftsverlauf 2012 aber hinter den Erwartungen der Verantwortlichen zurückgeblieben.

In Zahlen: Der Auftragsbestand lag dank der dynamischen Auftragsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte zum Jahresende mit 38,9 Millionen Euro um neun Prozent über dem Wert des Vorjahres.

Der Konzernumsatz erreichte 94,1 Millionen Euro und lag damit um 4,1 Prozent unter dem Wert des Jahres 2011. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 0,3 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 1,4 Millionen Euro. Nach Steuern schloss der Friwo-Konzern mit einem Jahresfehlbetrag von 0,3 Millionen Euro ab nach einem Gewinn von 0,4 Millionen Euro in 2011.

Das Unternehmen habe sich darauf eingestellt, so Zimmermann, „dass der Trend zu einer kurzfristigen und damit immer schwerer planbaren Bestellpolitik der Kunden von Dauer sein wird.“

Geschäftsführer Lothar Schwemm , neu im Aufsichtsrat, erklärte, dass der Vorstand trotz eines eher verhaltenen Konjunkturumfelds in Europa dem kommenden Geschäftsjahr recht optimistisch entgegensehe. Man gehe von einem Wachstum des Konzernumsatzes sowie einer Verbesserung der Ertragslage aus, sofern „der Trend bei Kosten und Umsatz anhält“. Der Markt der Stromversorger sei „ein langfristiger Wachstumsmarkt“, so der Fachmann. Der wachsenden Mobilität der Menschen und der Tatsache, dass immer mehr Geräte auch mobil eingesetzt würden, trage Friwo Rechnung und setze unter anderem auf Bereiche wie LED-Lichttechnik, E-Mobility (Elektrofahrräder) und Stromversorgungen für höhere Leistungen (Medizintechnik).

Die Aktionäre bestätigten die bisherigen Aufsichtsräte Richard Ramsauer, Jürgen Leuze und Tilo Brandis in ihren Ämtern. Neu in das Gremium wurde Johannes Feldmayer gewählt.

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