Bündnis 90/Die Grünen stellen Bürgermeisterkandidaten vor
Zurück zu den Wurzeln

Ostbevern -

„Ich habe echt Bock darauf, Bürgermeister in Ostbevern zu sein“, sagt Dr. Wilhelm Stratmann und lacht. Er ist der dritte im Bunde, der im kommenden Jahr in das Rennen um den Bürgermeisterposten geht. Unterstützung erhält der Leiter des Historischen Museums in Bielefeld von Bundnis 90/Die Grünen.

Donnerstag, 19.12.2013, 09:12 Uhr

„Um es mal mit den Worten von Jürgen Klopp zu sagen: Ich habe echt Bock darauf, Bürgermeister in Ostbevern zu sein“, sagt Dr. Wilhelm Stratmann und lacht. Er ist das, was man im Münsterland einen Poahlbürger nennt, und dennoch ist er in der Welt herumgekommen. Wehrdienst in Lübeck, Studium der Geschichte, Politik und Volkskunde in Münster, Basel, Regensburg und Stuttgart. Berufliche Erfahrungen sammelte er in Krefeld, Mönchengladbach und Bielefeld . Und dennoch schlug sein Herz immer für Ostbevern, den Ort, in dem er geboren wurde und aufgewachsen ist. „Wir haben damals mit 20 Kindern bei uns am Großen Kamp im Sandkasten gespielt“, erinnert sich Stratmann. „Das war toll.“

Sollte er zum Bürgermeister gewählt werden, dann soll die Demografie eines seiner Steckenpferde werden. Neue Modelle des Zusammenlebens und eine Durchmischung von Alt und Jung in den Wohnquartieren des Ortes hält Stratmann für erstrebenswert. Dabei will er junge Familien besonders im Blick behalten und wieder in den Ortskern locken. „Ostbevern darf nicht zur Schlafstadt von Münster werden.“

„Bock“ auf ihren Kandidaten haben auch die Mitglieder von Bündnis 90/ Die Grünen . „Für uns steht die Qualifikation des Kandidaten im Vordergrund, nicht die Parteizugehörigkeit“, sagt Jochem Neumann und ist überzeugt von der „exzellenten Fachkompetenz“ und dem „starken Bezug zu Ostbevern“ ihres Kandidaten. „Wilhelm Stratmann wird Ostbevern nicht nur verwalten, er wird auch die Zukunft unsere Gemeinde gestalten können“, ist Neumann überzeugt und erhält dafür zustimmendes Nicken seiner Parteikollegen.

„Woanders wäre ich auch nicht ins Rennen gegangen“, sagt Wilhelm Stratmann und zeigt damit seine Verbundenheit zur Bevergemeinde. Dort möchte er mit den Menschen zusammenarbeiten, sie zusammenführen und die Politik vor Ort aktiv mitgestalten. Dabei gehe er bewusst parteilos ins Rennen, sagt der 56-jährige Museumsleiter, freue sich aber über die Unterstützung der Grünen.

Dann steigt er direkt in den Wahlkampf ein: „Ich freue mich schon auf ein plattdeutsches Rededuell mit dem SPD-Kandidaten“, sagt er und schmunzelt.

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