Landhotel Beverland
„Perfekter Ort für Trauungen“

Ostbevern-Brock -

Vor vier Jahren hat Dirk Boll seinen Betrieb auf ein weiteres Standbein gestellt, und das mit großem Erfolg. Nach Tagungen und Gruppenreisen ist die Ausrichtung von Hochzeiten inzwischen der drittgrößte Bereich für das Landhotel Beverland im ehemaligen Kaseinwerk in Brock. „Wir haben in diesem Jahr 84 freie Hochzeiten ausgerichtet, das ist unsere Kapazitätsgrenze. Und für das kommende Jahr haben wir 63 feste Anmeldungen“, sagt der Chef des Eventveranstalters. Dirk Boll lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass auch in 2015 die Eheschließungen ein Renner bleiben werden. „Wir haben deutlich mehr Anfragen, als wir schließlich ausrichten können.“

Mittwoch, 10.09.2014, 16:09 Uhr

Ein traumhaftes Ambiente bietet sich dem Betrachter vom Garten des Hotels Beverland aus. Ein riesiger Swimmingpool mit „Inselgastronomie“ lockt die Gäste zum Verweilen ein.
Ein traumhaftes Ambiente bietet sich dem Betrachter vom Garten des Hotels Beverland aus. Ein riesiger Swimmingpool mit „Inselgastronomie“ lockt die Gäste zum Verweilen ein. Foto: Biniossek

Diese Anfragen nach Hochzeiten im besonderen Rahmen, das das Landhotel in Brock bietet, kommen aus der ganzen Welt. In diesem Jahr kamen Paare mit ihren Gästen nicht nur aus Deutschland , sondern auch aus Schweden, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und Russland. Dirk Boll richtete mit seinem Team zudem eine Trauung mit einem Ehepaar aus Bangkok/Thailand aus. „Für das nächste Jahr haben wir erneut eine internationale Anfragesituation“, sagt der Hotelmanager.

Auf die Frage, warum Hochzeitspaare sich ausgerechnet das Landhotel Beverland im doch eher beschaulichen Ostbevern-Brock aussuchen, hat Dirk Boll gleich mehrere Antworten parat: „Zum einen ist es sicherlich die Kombination von Hotel und Lokation.“ Das Ambiente im ehemaligen Kaseinwerk, den Speichern, dem Innenhof und dem Park mit Schwimmsee beeindrucke, weiß der Eventveranstalter. „Es geht eben vielen Hochzeitern um die individuelle Note. Und diese bieten wir“, sagt er selbstbewusst.

Zudem gebe es das Hotel mit derzeit 62 Zimmern. „Die Gäste der Hochzeitspaare, und wir richten solche Veranstaltungen mit 80 bis 170 Personen aus, können damit vom Ort der Feier direkt zu ihren Zimmer gelangen. Das können in dieser Größenordnung nur wenige.“ Nicht zuletzt sei die gesamte Firma englischsprachig. „Wir können aber auch Gäste mit etlichen weitere Sprachen bedienen.“

Hinzu komme, dass die verkehrliche Anbindung zum Flughafen Münster-Osnabrück, mit der Bahn an der Hauptverkehrsstrecke Münster-Osnabrück und über den direkten Autobahnanschluss zum Hotel Beverland hervorragend sei, so Dirk Boll weiter. Und nicht zuletzt: „Wir bieten zudem den besonderen Service vom Blumenschmuck in der Kirche bis zum Frühstück am Folgemorgen an.“

Alles entscheidend sei dennoch die individuelle Komponente. „Jede Hochzeit ist ganz auf das Paar ausgerichtet“, sagt der Manager. „Wir haben für einen Fan von Piratenfilmen eine Piratenhochzeit ausgerichtet. Und für Trauwillige aus Berlin holten wir das Hauptstadtflair nach Brock.“ Um das zu schaffen, sei alleine das erste Orientierungsgespräch zwei Stunden lang. „Wir bedienen Menschen, die den besonderen Moment für ihre Hochzeit suchen“, sagt Dirk Boll.

Damit dies gelingt, hat der seit 14 Jahren selbstständige Eventveranstalter, der seit sechs Jahren das Landhotel Beverland managt, seine Anlage peu à peu ausgebaut. Zuletzt hat er eine Seen-Oase geschaffen, um gerade auch Hochzeitsgesellschaften ein besonderes Ambiente auf einer Insel bieten zu können. Aus dem Teich wurde ein mit Salzwasser gefüllter Pool, in dem die Gäste auch schwimmen können. „Der Vorteil des Salzwassers ist, dass wir kein Chlor benötigen und das Wasser immer hygienisch sauber ist“, sagt Dirk Boll. Dieser Ort diene aber nicht nur Hochzeitern für ihre Feiern, dort könnten beim Brückenbau auch Teambuilding stattfinden. Und selbst Flaschentauchen sei möglich.

Das Ende der Fahnenstange ist für Dirk Boll, der inzwischen rund 60 Vollzeitangestellte beschäftigt und in diesem Jahr neun Auszubildende (Veranstaltungskaufleute) eingestellt hat, noch nicht erreicht. „Wir arbeiten derzeit intensiv daran, die internen Abläufe zu verbessern.“ Will heißen: Die Situation für die Mitarbeiter in den Büros soll entzerrt und die Küche muss vergrößert werden, um die betrieblichen Abläufe zu optimieren. Zudem soll die Versorgungssituation mit Druckrohrleitung und Glasfaservernetzung vorangetrieben werden. Und der Chef hat auch die Weiterentwicklung des Hotels auf 100 Betten mit zwei weiteren „Speichern“, die verkehrliche Anbindung und die Erweiterung der Pkw-Stellplatzflächen mit eigener Zufahrt auf dem Schirm.

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