Baumschnitt ist typische Winterarbeit
Äste werden geschnitten

Ostbevern -

Regelmäßig kontrollieren Mitarbeiter der Gemeinde Ostbevern die Baumbestände innerhalb des Gemeindegebietes. Und auch wenn Bürgern in Sachen herabfallender Äste etwas auffällt, wird die Gemeinde tätig.

Dienstag, 25.11.2014, 07:11 Uhr

Aus einem der Bäume in der Bauerschaft Schirl ist ein großer Ast herausgebrochen. Die Gemeinde versichert die Schäden im Blick zu haben und Gefahren zu verhindern.
Aus einem der Bäume in der Bauerschaft Schirl ist ein großer Ast herausgebrochen. Die Gemeinde versichert die Schäden im Blick zu haben und Gefahren zu verhindern. Foto: Allendorf

„Immer wieder stürzen Äste auf die Straße“, sagt Andreas Glahe , während er in die Baumkronen der Roteichen zeigt. Die Bäume stehen entlang der Straße in der Bauerschaft Schirl , zwischen den Höfen Nummer vier und zwölf. Seine Söhne, und auch andere Schüler aus der Nachbarschaft, würden den Weg täglich zur Schule fahren. Andreas Glahe ist überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann ein herunterstürzender Ast zu Personenschäden führt. Es habe seine Situation gegeben, bei der sein Sohn beinahe von einem Ast getroffen worden sei. Während er das erzählt weist er auf einen oberarmdicken Ast, der am Straßenrand liegt.

Auch weil immer wieder Äste die Straße blockieren, so dass man mit dem Pkw diese nicht passieren könne, habe er sich an die Gemeinde gewendet, erzählt An-dreas Glahe. Dennoch seien in seinen Augen bisher keine Arbeiten an den Bäumen vorgenommen worden.

„Wir nehmen die Anliegen der Bürger sehr ernst“, sagt Hans-Heinrich Witt von der Gemeinde auf WN-Nachfrage. Auch das Anliegen von Herrn Glahe sei bekannt, und man habe sich bereits darum gekümmert. „Wir haben uns die Situation angeschaut und den Eigentümer informiert, dass dort Äste beschnitten werden müssen“, erläutert der Fachmann. Der Eigentümer seinerseits habe den Pächter der Flächen in Kenntnis gesetzt. Die Arbeiten würden nun im Winter durchgeführt, da dies der optimale Zeitpunkt zur Beschneidung sei.

Witt verweist darauf, dass die Mitarbeiter des Bauhofe routinemäßig zweimal pro Jahr die Bäume im Gemeindegebiet in Augenschein nähmen, um so Gefahren gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dennoch können auch immer wieder etwas Unvorhergesehenes passieren. So habe es im Sommer den Fall gegeben, dass ein grün-belaubter Ast von einem Baum abgebrochen sei. „So etwas kann man von unten nicht sehen“, sagt Witt.

Bei den Bäumen müsse man auch immer die Art im Blick haben. An besagter Stelle in Schirl handle es sich um Roteichen, die im vergleich zu Pappeln oder Linden festes Holz haben.

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