Durchwachsene Bilanz der winterlichen Reihe
Ein letzter Zauber

Ostbevern -

Zum letzten Mal in diesem Jahr lud der Verein „Ostbevern Touristik“ zum Winterzauber auf den Kirchplatz ein. Die Bilanz des Vorsitzenden Dieter Norenz fiel durchwachsen aus. Trotzdem könne er sich vorstellen, die Aktion im kommenden Jahr erneut durchzuführen, sagte er.

Samstag, 20.12.2014, 13:12 Uhr

Trotz Schmuddelwetter schaffte es Clown Pichel (r.), den Mädchen und Jungen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Trotz Schmuddelwetter schaffte es Clown Pichel (r.), den Mädchen und Jungen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Foto: Reinker

Die Adventszeit ist fast vorbei, das Weihnachtsfest steht vor der Tür und der Winterzauber auf dem Kirchplatz hat am Donnerstagabend seinen Abschluss gefunden. Trotz Nieselregens, der das Zauberhafte der Veranstaltung doch etwas beeinträchtigte, fanden sich am Nachmittag Kinder und ihre Eltern ein, zur späteren Stunde wurde die Veranstaltung zum Klönen genutzt. Für Abwechslung sorgten Programmpunkte und die Anbieter in den Buden.

Dem Schmuddelwetter zum Trotz gab es lauter fröhliche Gesichter. Viele der kleinen Besucher ließen sich ein buntes Gesicht schminken, später gab Clown Pichel sein Bestes und ließ seine Zuschauer an so manchem Trick teilhaben. Aber auch er hatte wetterfeste Kleidung dem Clownskostüm vorgezogen. Für ein musikalisches Repertoire hatte sich der MVO angekündigt.

Eine durchwachsene Bilanz der winterlichen Reihe zog Dieter Norenz . Insgesamt sei der Winterzauber positiv aufgenommen worden, so Norenz über die erstmalige Aktion des Vereins Ostbevern Touristik. „Es war eigentlich immer ganz gut besucht.“ Auch die Resonanz der Budenbeschicker sei gut ausgefallen. „Aber das kaufende Publikum fehlte“, hatte Dieter Norenz gehört. Dies sei aber wohl ein grundsätzliches Problem auf Weihnachtsmärkten. Sollte auch in der Vorweihnachtszeit des kommenden Jahres „gezaubert“ werden, „müsse dies von mehreren Händen getragen werden“, meinte Norenz. Der Aufwand bei der winterlichen Veranstaltung sei sehr viel größer als bei der Sommersandkastenaktion, etliche Stunden Vorbereitung habe die Reihe jeweils gekostet. Trotzdem sei der „Urgedanke“, dass man sich gemeinsam treffe und schöne Stunden genieße, bei jedem Winterzauber angekommen.

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