Ostbeverner helfen in Flüchtlingsunterkunft in Beelen
DRK im Dauereinsatz

Ostbevern -

Acht Helfer des DRK Ostbevern waren jüngst beim Aufbau der Flüchtlingsunterkunft in Beelen dabei. Zusätzlich zu dieser Unterstützung leisteten sie Einsätze bei verschiedenen Karnevalsveranstaltungen.

Mittwoch, 25.02.2015, 07:02 Uhr

Die neue Flüchtlingswelle rollt und macht auch vor dem Kreis Warendorf nicht Halt. In der vergangenen Woche haben Ehrenamtliche aus dem gesamten Kreisgebiet die Schule in Beelen für die Unterbringung von rund 150 Flüchtlingen hergerichtet. Acht Helfer des Deutschen Roten Kreuzes ( DRK ) Ostbevern haben dort tatkräftig mitgewirkt. Neben diesem Einsatz waren sie auch noch beim Rosenmontagszug in Sendenhorst mit insgesamt sechs Helfern im Einsatz.

Die Hauptaufgabengebiete in der Notunterkunft in Beelen waren der Sanitätsbereich, die Verpflegung der Flüchtlinge und die Einsatzleitung. „Diese nicht ganz alltägliche Aufgabe konnten wir nur durch die gute Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst und der Feuerwehr lösen“, berichtete Rotkreuzleiter Christian Gerlach . „Jeder hat dort mit angepackt, wo Arbeit erledigt werden musste. Ob es die medizinische Untersuchung der Flüchtlinge oder das Vorbereiten der Essensausgabe war. Hand in Hand war jedes Problem schnell gelöst.“

An insgesamt vier Tagen waren die Ostbeverner Rotkreuzler in der ehemaligen Hauptschule in Beelen. Sie waren am Aufbau sowie während des Betriebs maßgeblich beteiligt und haben insgesamt rund 160 Stunden geleistet. Aber nicht nur in Beelen war das DRK Ostbevern im Einsatz.

Karneval und speziell die Umzüge beanspruchen die Sanitäter vom DRK immer besonders. So auch in diesem Jahr. Am Rosenmontag machten sich sechs Sanitäter auf den Weg nach Sendenhorst, um dort den Umzug sanitätsdienstlich abzusichern. Auf das Konto der ehrenamtlichen Rotkreuzler konnten 56 Stunden an diesem Tag verbucht werden. „Auch hier hat sich wieder gezeigt, dass sich die gute Zusammenarbeit mit anderen Ortsvereinen auszahlt“, resümierte Gerlach. „Durch die ungewöhnlich hohe Zahl an Hilfeleistungen war jeder Helfer gefragt. Langeweile kam bei uns an dem Tag nicht auf.“

„Alles in allem war die vergangene Woche sehr anstrengend für unsere Kräfte vom Roten Kreuz“, betonte der DRK-Vorsitzende und Bürgermeister Wolfgang Annen.

Die Sanitäter haben eine Menge Erfahrungen gesammelt und neue Leute kennengelernt, so dass das Fazit durchweg positiv ausfällt. „Ich danke allen vom DRK Ostbevern für den ehrenamtlichen Einsatz“, so Wolfgang Annen.

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