Berufsberatung
Auf den Hof oder ins Büro?

Ostbevern -

Die „Alten Loburger“ haben die Abiturienten eingeladen, um mit ihnen über mögliche Berufe zu sprechen. Vorgestellt wurden Marketing, Landwirtschaft und die Verwaltung.

Dienstag, 02.02.2016, 17:54 Uhr
Die Referenten Peter Oberhaus (2.vl.), Martin Witte (3.v.l) und Malte Sohst (r.) bekamen für ihr Engagement von Peter Licher ein Präsent überreicht.
Die Referenten Peter Oberhaus (2.vl.), Martin Witte (3.v.l) und Malte Sohst (r.) bekamen für ihr Engagement von Peter Licher ein Präsent überreicht. Foto: Hagemeyer

Der Verein „Alte Loburger“ hat zu einem StuBO-Kaminabend eingeladen und begrüßte zahlreiche Schüler, die auf der Suche waren nach einer Antwort auf die Frage: Abitur, und wie weiter? Die Alten Loburger wollten den Abend nutzen, um die Jugendlichen bei ihrer Berufswahl zu unterstützen. Drei Berufsrichtungen standen im Vordergrund: Web-Marketing, Öffentliche Verwaltung/Recht sowie die Landwirtschaft.

Drei ehemalige Loburger stellten ihren Lebenslauf und ihre Fachrichtungen vor: Martin Witte hat sich mit einer Agentur selbstständig gemacht, die ihren Kunden Suchmaschinenoptimierung (SEO) anbietet. Berichte über seinen Lebensweg, die Herausforderungen der Selbstständigkeit, Jobangebote im Bereich des Online-Marketings und Ausbildungsmöglichkeiten in der Branche standen im Vordergrund. „Die moderne Welt schreitet in der Digitalisierung voran und daraus ergeben sich neue Jobchancen“, machte Witte klar. „Weit gefächerte Ausbildungs- ermöglichen vielfältige Einstiegsmöglichkeit“, sagte er. Im Online-Marketing böten sich besonders Möglichkeiten für jene, die kreativ sind, programmieren können und BWL-Kenntnisse haben.

Als zweiter Referent stellte Malte Sohst den Beruf des Landwirts vor. Die Leidenschaft zur Landwirtschaft, ein ungewollter Studienortswechsel und die Frage, was für Möglichkeiten es nach dem Studium gibt, waren die Themen seines Vortrags. „Die praktische Arbeit auf einem landwirtschaftlichen Betrieb, der Handel, die Beratung und die Vertretung des Berufsstands in der Öffentlichkeit sind mögliche Berufsfelder“, sagte Sohst. Auch in eigentlich berufsfremden Branchen wie Medien oder Banken gibt es Spezialberater für den Bereich Landwirtschaft. „Bei der Berufswahl kommt es in erster Linie darauf an, dass die Arbeit Spaß macht“, sagte Sohst. Dies lasse sich durch Praktika, aber auch durch Informationsveranstaltungen herausfinden.

Dritter Referent war Peter Oberhaus, der die öffentliche Verwaltung und Recht vorstellte. Exekutive, Judikative und die Legislative beinhalten Berufe, die jeweils auf ihre Weise spannend seien, sagte er. Oberhaus konnte durch seine Berufserfahrung aus verschiedenen Bereichen berichten. Während des Studiums arbeitete er als studentische Hilfskraft in der Verwaltung, heute ist er als Rechtsanwalt tätig.

Er hielt die Jugendlichen an, früh mit der Ausbildung der Sprache zu beginnen. „Die Sprache ist ein essenzielles Element der Branche“, sagte Oberhaus. Der Sprachgebrauch sei vor allem im Beruf des Rechtsanwalts tägliches Handwerkszeug.

Peter Licher vom Verein „Alte Loburger“ moderierte den Abend und bedankte sich im Anschluss für die interessanten Einsichten in den Berufsalltag und die Ausbildungsmöglichkeiten. In Zukunft wird es weitere StuBO-Abende geben, versprach er, um Schülern die Möglichkeit zu geben, das für sie geeignete Berufsfeld zu finden.

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