Gymnasium Johanneum
Reif für den nächsten Schritt

Ostbevern -

Die Abiturientia feierte ihren Abschluss mit bewegenden Reden und einem Ball.

Montag, 13.06.2016, 06:06 Uhr

Ein letztes Mal gemeinsam: Bei der Entlassfeier posierte die Abiturientia, bevor demnächst jeder seinen eigenen Weg verfolgen wird.
Ein letztes Mal gemeinsam: Bei der Entlassfeier posierte die Abiturientia, bevor demnächst jeder seinen eigenen Weg verfolgen wird. Foto: Kaup

„Ihr habt es geschafft“, sprach Michael Bertels die Abiturienten bei der Entlassfeier des Gymnasiums Johanneum an. Nach dem Gottesdienst in der Ambrosiuskirche, den Diakon Wolfgang Rensinghoff hielt, stand mit der Verabschiedung in der Loburger Aula ein weiterer Höhepunkt an.

In einer „Wissensgesellschaft“, so Bertels, sei die Abiturientia im höchsten Maße gefordert. „Ihr verlasst jetzt den Schonraum Schule.“ Die Grundlagen dafür seien gelegt. „Jetzt liegt es an Euch, etwas daraus zu machen“, sagte der Schulleiter.

Der Gratulation Bertels schloss sich Judith Henke-Imgrund an. „Ihr habt, gemeinsam mit Eltern und Lehrern, gelacht, geweint und gekämpft“, sprach sie als Vertreterin des Schulträgers, das Bistum Münster, in ihrem Grußwort die Abiturienten an.

Die „Komfortzone“, die die emotionale Geborgenheit aus Schule, Familie und Freunde vermittelt, sei nun zu Ende, meinte Dr. Elisabeth Menninghaus, die sich im Namen des Kollegiums an die Zuhörer richtete. „Es ist ein Lebensabschnitt mit vielen neuen Erlebnissen.“ Sie gab ihre eigenen Erinnerungen an die Schuljahre der Abiturientia preis. Diese sei eine sehr „pflegeleichte“ Stufe gewesen. „Verzagt nicht vor dem Neuen, nehmt es als Herausforderung“.

Mit einem guten Schuss Ironie wandte sich Peter Eisel aus der Elternschaft an die Anwesenden. Er blickte amüsiert auf Hausaufgaben, das Engagement der Eltern an der Beteiligung des jährlichen Basars, Sponsorenläufe und Sprechtage zurück. Eisel zollte dem Gymnasium insbesondere großes Lob für das Bemühen der Schule in Sachen Internationalität.

Den musikalischen Part der Feier übernahm die Loburger Big Band unter Leitung von Rainer Kunert. Beeindruckend dabei war die Souveränität des Abiturienten Julian Kolorz, der das „Walking in Memphis“ gesanglich begleitete. Kolorz und Vanessa Landwehr begeisterten mit dem Walzer op.39 von Johannes Brahms, den sie vierhändig am Klavier vortrugen.

„Wir werden ihn finden, den Weg, der für uns bestimmt ist“, sagte Luisa Niedenzu, die gemeinsam mit Leon Rennemeier die Abiturientia in einer Rede vertrat. „Wir haben den Weg unermüdlich bestritten, allein und mit Euch gemeinsam“, schloss sich Rennemeier an. Beide machten deutlich, warum der Jahrgang „Sweet sixteen“ der Loburg legendär sei. Die Schulleitung habe die jungen Erwachsenen „beflügelt“ und ihnen „geholfen“, zudem „großes Vertrauen entgegen gebracht“, lobte Leon Rennemeier. „Sie haben Ihren Job gut gemacht.“

Benedikt Giglio begrüßte mit den Abiturienten die neuen Mitglieder im Ehemaligenverein der Schule. „Sie verbindet unser Leben rund um das Schloss“, sagte er. Mit dem Sozialpreis der „Alten Loburger“ zeichnete er Vanessa auf der Landwehr, Kai Leifker, Jan-Hinrich Schierhölter und Phillip Matis aus.

Die Zeugnisübergabe durch Michael Bertels beschloss den offiziellen Teil der Entlassfeier, bevor am Abend mit dem Abiturball im Festzelt ausgiebig gefeiert wurde.

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