Projekte werden unterstützt
Laufend zur guten Sache

Ostbevern -

Unaufhörlich sausten die Schülerinnen und Schüler der Franz-von-Assisi-Grundschule rund um den Schulhof. Das Ziel hatten die Jungen und Mädchen dabei klar vor Augen, denn sie liefen für die gute Sache. Mit ihrem Sponsorenlauf unterstützen sie zum einen den Förderverein der Schule und zum anderen das Hilfsprojekt von Janine Frönd.

Samstag, 01.10.2016, 10:10 Uhr

Nahmen die Beine in die Hand: die Mädchen und Jungen der Franz-von-Assisi-Schule beim Sponsorenlauf.
Nahmen die Beine in die Hand: die Mädchen und Jungen der Franz-von-Assisi-Schule beim Sponsorenlauf. Foto: Reinker

„Die Kinder wollten am liebsten sofort loslaufen“, freute sich Martina Lamour über die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler, für den Sponsorenlauf „die Beine in die Hand“ zu nehmen. Denn mit jeder Runde um den Schulhof erhöhte sich die Summe für zwei große Projekte, die die Franz-von-Assisi-Schule damit unterstützen möchte.

Alle liefen so lange sie konnten: von den ganz Kleinen der ersten Klassen bis zu den Mädchen und Jungen des vierten Jahrgangs. Auch einige Eltern unterstützten die erstmalig stattfindende Aktion, denn mit einem Stempel mussten die erlaufenen Runden markiert werden. So wurden diese Abdrucke nicht nur zu einem wesentlichen Bestandteil des Sponsorenlaufs, sondern die Anzahl wird sicherlich auch zum ganzen Stolz der Aktiven führen. Runde für Runde liefen die jungen Teilnehmer, immer angetrieben von den Projekten.

Eine Hälfte des Spendengeldes kommt dem Förderverein und damit allen Schulkindern zu Gute. „Wir wollen damit einen Teil der Kosten für die Projektwoche zum 20-jährigen Bestehen unserer Schule bestreiten“, sagt Schulleiterin Martina Lamour. Höhepunkt dieser Woche im März kommenden Jahres ist das Theaterstück, an dem alle Kinder aktiv teilnehmen werden. Die Leitung der Aktion wird Johnny Lamprecht vom Trommelzauber haben.

„Uns ist es wichtig, auch über den Tellerrand zu schauen“, sagt Martina Lamour. So möchten Schüler, Eltern und Lehrer im Weiteren das Hilfsprojekt von Janine Frönd unterstützen. Im Rahmen des Projekts soll der Bau eines Wohnheims für Kinder in Mubuga /Ruanda möglich gemacht werden, um so den dort lebenden Mädchen und Jungen Schutz und eine bessere Schulbildung zu sichern. Die zweite Hälfte der Spendensumme ist dafür bestimmt. „So ist das Geld für die Verwirklichung beider Projekte gut angelegt“, meint Martina Lamour.

Nicht nur die Runden im Lauf, auch die gegangenen Strecken wurden gezählt. Es musste sich also niemand völlig verausgaben. Für eine Stärkung sorgte das Team des Fördervereins. Im Anschluss trugen die Organisatoren die Runden auf einer Laufkarte ein. Anhand derer spenden die Sponsoren, meist aus dem familiären Umfeld der Kinder, eine von ihnen versprochene Summe pro Runde. Ende nächster Woche wird dann ermittelt, welcher Geldbetrag insgesamt „erlaufen“ wurde.

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