Hannah Ribbers und Kathrin Kolkmann sind neue Fuchsmajorinnen
Jagdgericht beweist Humor

Ostbevern-Brock -

Hannah Ribbers und Kathrin Kolkmann hatten beim Fuchsschwanzgreifen des Reitvereins Westbevern-Brock die Nase vorn und sicherten sich die begehrten Trophäen.

Montag, 07.11.2016, 08:11 Uhr

Der Ehrenvorsitzende Franz Saabe (l.) und Vorsitzender Reinhard Kolkmann ehrten Hannah Ribbers und Kathrin Kolkmann für ihre Siege bei der Fuchsjagd.
Der Ehrenvorsitzende Franz Saabe (l.) und Vorsitzender Reinhard Kolkmann ehrten Hannah Ribbers und Kathrin Kolkmann für ihre Siege bei der Fuchsjagd. Foto: Reinker

Der Reitsport, ein spannender Wettkampf und ein guter Schuss Humor werden beim Reiterverein Westbevern-Brock mit der Fuchsjagd alljährlich auf einen Nenner gebracht. Der Höhepunkt fand mit der Jagd nach der begehrten Trophäe statt. Vor zahlreichen Schaulustigen konnten sich dabei Hannah Ribbers und Kathrin Kolkmann als Siegerinnen hervortun.

Schon früh hieß es für die Teilnehmer, ihre Pferde zu satteln. Denn die Veranstaltung umfasste einen ausgiebigen Ritt durch die Landschaft. Nach dem Treff am Dorfspeicher und einem Frühstück bei Dirk Baumkötter, Fuchsmajor des vergangenen Jahres, ging es für die 15 Reiter und zehn Kutschengespanne zu den Höfen Böhmer und Sanders. In Westbevern-Vadrup gab es eine längere Pause für Pferde und Reiter. Nicht nur für die Tiere gab es eine wohlverdiente Erfrischung, auch die Besitzer freuten sich über eine Stärkung bei Piesers Gasthaus. Den einen oder anderen Reitersmann erwartete aber eine Rüge, denn zu jeder Fuchsjagd gehört auch das Jagdgericht . Hier wurden die Vergehen der Mitglieder, etwa undiszipliniertes Handeln, geahndet. Neben den Anklägern Martin Antemann und Alfons Rosendahl sowie Verteidiger Josef Rosendahl hatte Bernhard Altenschulte als Richter das Wort. Natürlich blieb bei den Verhandlungen der Humor nicht auf der Strecke.

Nach weiterer Wegestrecke und zwei Stopps bei den Höfen Burlage trafen die Reiter und Gespanne mit kleiner Verspätung am Feld unweit des Dorfspeichers ein. Dort sollten die Anwärter auf den Titel des Fuchsmajors nicht nur eine Portion Mut mitbringen, auch der feste Sitz im Sattel musste behauptet werden. Den Auftakt für die spannenden Ritte gaben die Jagdhornbläser.

Im Wettstreit bei den Großpferden kristallisierten sich im Vorlauf Ludger Riegelmeier, Sabrina Rusche und Kathrin Kolkmann heraus. Letzterer gelang es im Finale, das Fuchsfell vom Revers Dirk Baumkötters zu erhaschen. Fuchsmajorin Anna Querdel machte es ihrer Nachfolgerin Hannah Ribbers schwer. Doch letztendlich gelang es ihr mit einem festen Griff, die Trophäe zu ergattern. Der Applaus der Zuschauer war den beiden Siegern damit sicher.

Während es sich die Pferde am Abend bei einer Extraportion Hafer gut gehen lassen durften, kamen die Reiter und Vereinsmitglieder beim Reiterball im Dorfspeicher noch einmal zusammen.

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