„Nach Hause“
Viel Licht am Ortseingang

Ostbevern -

Martin Muck stellt ab Sonntag im Glasraum „La Folie“ aus.

Dienstag, 06.12.2016, 17:12 Uhr

Selbstporträt: Im Kunstraum „La Folie“ sind ab Sonntag Lichtinstallationen von Martina Muck zu sehen. „Nach Hause“ – so hat sie ihre Präsentation überschrieben.
Selbstporträt: Im Kunstraum „La Folie“ sind ab Sonntag Lichtinstallationen von Martina Muck zu sehen. „Nach Hause“ – so hat sie ihre Präsentation überschrieben. Foto: Privat

Zurzeit wird ordentlich gearbeitet im Kunstraum „La Folie“: Die Installation „Nosferatu“ von Martina Lückener ist zu Ende gegangen, ab Sonntag (11. Dezember) sind dort Arbeiten von Martina Muck ausgestellt. „Nach Hause“ – so hat sie ihre Präsentation überschieben. „Die Installationen, die die Künstlerin speziell für den Kunstkubus am Ortseingang entworfen hat, ist dort mindestens bis zum 8. Januar zu sehen“, verspricht Organisator Thomas Gabriel

Martina Muck ist bildende Künstlerin aus Münster , sie studierte an der dortigen Kunstakademie, war Meisterschülerin bei Professor Mechthild Frisch. Gabriel in der Ankündigung zur Vernissage am Sonntag weiter: „Martina Muck konzentriert sich in ihrer künstlerischen Arbeit darauf, wesentliche Aspekte des Lebens im Einfachen, mittels reduzierter Bilder, sichtbar zu machen.“ Im In- und Ausland habe sie bereits ausgestellt.

„Leichtigkeit und Schwere, Bewegung und Ruhe, Tag und Nacht, Stillstand und Wandel, Zufall und Planung sind Kontraste, die unser Leben bewegen. Die daraus entstehende Spannung versuche ich erfahrbar und sichtbar zu machen“, erläutert Martina Muck selbst ihre künstlerischen Motive. Dabei gehe sie spielerisch und experimentell vor.

Martina Muck arbeitet mit Alltagsgegenständen und simplen Werkstoffen. Licht und Bewegung werden mit höchst einfachen Mitteln verbunden, heißt es in der Ankündigung. Gleichzeitig verändern sich damit jedoch deren Funktionen. Die Elemente ihrer Installationen gehen so höchst ungewöhnliche Beziehungen zueinander ein, verändern ihr Wesen, bergen optische Überraschungen, Irritationen und meditative Momente bergen. „Dabei wird nichts verborgen, nichts versteckt,“ führt Thomas Gabriel vom Verein „OK.Ostbevern-Kultur“ aus. „Jeder kann und darf die Installation enträtseln, aber kann und darf sich auch in die neue Beziehung der Gegenstände zueinander hin­eindenken. So bleibt es dem Betrachter selbst überlassen, ob er sich mit der ,Entdeckung‘ eines beleuchteten Lampenschirmgestells zufriedengibt oder von den Verläufen des Schattenwurfes des Gegenstandes fasziniert wird.“

Die Arbeit von Martina Muck wird während der Laufzeit durch die großen Glasfronten von der Telgter Straße aus zu sehen sein. An zwei Tagen gibt es die Möglichkeit der Innenbesichtigung. Zur Eröffnung am Sonntag in der Zeit von 17 bis 18.30 Uhr sind alle Interessierten eingeladen.

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