Kita Outlaw
Gemeinsam auf den Weg gemacht

Ostbevern/Telgte -

Rund 200 Fortbildungsstunden liegen hinter den 40 Erzieherinnen und Erziehern der Kitas Outlaw aus Ostbevern und Telgte. Sie erwarben dabei die Zertifizierung im Rahmen des Marte Meo-Konzeptes.

Samstag, 18.02.2017, 08:02 Uhr

Thomas Doritz  (regionaler Geschäftsführer der Outlaw-Kitas NRW), Bereichsleiterin Tanja Klein und Astrid Leska (Supervisorin und Multiplikatorin für die Qualifizierungsoffensive KiTa NRW) lobten die Einsatzbereitschaft der Outlaw-Erzieherinnen und -Erzieher aus Ostbevern und Telgte.
Thomas Doritz  (regionaler Geschäftsführer der Outlaw-Kitas NRW), Bereichsleiterin Tanja Klein und Astrid Leska (Supervisorin und Multiplikatorin für die Qualifizierungsoffensive KiTa NRW) lobten die Einsatzbereitschaft der Outlaw-Erzieherinnen und -Erzieher aus Ostbevern und Telgte. Foto: Reinker

Mit rund 200 Fortbildungsstunden liegt hinter den etwa 40 Erzieherinnen und Erziehern der Outlaw-Kitas in Ostbevern und Telgte ein Kraftakt, den sie für die Zertifizierung im Rahmen des „ Marte Meo “-Konzepts aufbringen mussten. Rund eineinhalb Jahre dauerte die Weiterbildung, in der die alltagsintegrierte Sprachbildung, eine nach dem Kibiz-Gesetz vorgeschriebene Fortbildung für alle Kindertagesstätten, involviert war. Nun konnten sich die Teilnehmer über die Urkunden freuen.

„Es ist ein Anlass, den es nicht alle Tage zu feiern gibt“, meinte Thomas Doritz, der regionale Geschäftsführer der Outlaw-Kitas in Nordrhein-Westfalen. Denn sich nach einem anstrengenden Arbeitstag mehrere Stunden mit einem so anspruchsvollen Thema ausein­anderzusetzen, sei eine große Herausforderung. Das Konzept Marte Meo (lateinisch für „etwas aus eigener Kraft erreichen“), lobte er. „Es bringt allen etwas, Erziehern, Kindern und Eltern.“ Und es steigere zudem die Qualität der Kita .

„Marte Meo“, das ist ein geschützter Begriff für eine Entwicklungs- und Kommunikationsmethode, die mit Hilfe von Videoaufzeichnungen Beratung und Hilfe in unterschiedlichen Kontexten möglich macht. Denn die Sequenzen vermitteln eine besondere Sicht auf das eigene Handeln und die darin enthaltenen Stärken. Das Verhalten der Kinder kann durch die Analyse der Aufzeichnungen besser erfasst werden, somit sei eine ausgefeiltere Förderung möglich. Die Videos ermöglichen, die verbale sowie nonverbale Kommunikation des Kindes im besonderen Maß zu verstehen. Weniger sollen dabei Defizite aufgezeigt, sondern die eigenen Kräfte des Kindes geweckt werden.

Lob für die Einsatzbereitschaft der Teilnehmer kam auch von Astrid Leska, die die Fortbildung durchführte. „Ihr habt euch tapfer auf den Weg gemacht“, sagte die Supervisorin und Multiplikatorin für die Qualifizierungsoffensive KiTa NRW.

„Dieses Konzept ist eine große Bereicherung für unsere Arbeit“, sagte Jana van Riel, Leiterin der Outlaw-Kita am Grevener Damm. Simone Mannefeld, Maria Jäger und Julia Peter, Leiterinnen der Outlaw-Kitas in der Bevergemeinde und Telgte, schlossen sich den Ausführungen Jana van Riels an. Am Grevener Damm fand auch die kleine Feierstunde statt, in dessen Rahmen die Urkunden vergeben wurden.

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