Jazzfestival: Stawicki-Trio in der Gaststätte Preckel
Frühlingsgefühle herbeigesungen

Ostbevern -

Der Auftakt des Jazz-Festivals, organisiert vom Verein Ostbevern Kultur, gestaltete das Lydia Stawicki-Trio in der Gärtnerei Preckel. Die rund 70 Besucher waren begeistert.

Montag, 20.03.2017, 19:03 Uhr

Jazzfestival: Für Stimmung sorgte das Lydia Stawicki-Trio mit Axel Zinowsky, Lydia Stawicki und Peter Kräubig (v.l.) in der Gärtnerei Preckel.
Jazzfestival: Für Stimmung sorgte das Lydia Stawicki-Trio mit Axel Zinowsky, Lydia Stawicki und Peter Kräubig (v.l.) in der Gärtnerei Preckel. Foto: Reinker

Wie gut der Jazz und das Frühlingserwachen zusammenpassen, machte am Sonntagabend der Auftakt des 1. Jazzfestivals von Ostbevern Kultur deutlich. Für die fröhlichen Klänge, die das Lydia Stawicki-Trios anschlug, hatte der Verein mit der Gärtnerei Preckel den passenden Ort gefunden. Zwischen Tulpen und Orchideen kam das Konzert im Rahmen der Reihe „She`s got the Jazz“ besonders gut an.

„Ich werde wohl noch ein paar Stühle holen müssen“, sagte Frank Düring vor Beginn. Das war auch notwendig, denn mit über 70 Besuchern wurden die Erwartungen der Verantwortlichen noch übertroffen. „Sie zwingen uns fast, schon über ein zweites Jazzfestival nachzudenken“, meinte so auch Willi Ludwig an das Publikum gerichtet. Man habe sich in der Planung für die aktuelle Reihe für weibliche Stimmen entschieden, sagte der Vorsitzende. „Und ich glaube, das ist auch gut so“, sagte er in einer launigen Begrüßung.

„Eines war uns klar“, erklärte Thomas Gabriel als Organisator. „Es muss unbedingt Lydia Stawicki dabei sein.“ Denn die Sängerin verbindet durch ihre frühere Arbeit als Lehrerin an der Loburg so einiges mit der Bevergemeinde. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Jazzgitarristen Axel Zinowsky sowie dem Pianisten Peter Kräubig präsentierte sie ganz nach dem örtlichen Ambiente einen „Strauß bunter Melodien“ mit beliebten Jazzstandards, selbst arrangiert.

Die Musiker aus Münster und Greven starteten mit „Birdland“, einer musikalischen Hommage an den New Yorker Jazz-Club. Die muntere Tonfolge passte hervorragend zum kalendarischen Frühlingsanfang, der sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm zog, zumal man sich mit Stücken wie etwa „Autumn Leaves“ von den letzten Herbstblättern verabschiedete. Frühlingsgefühle vermittelte das Trio, das zwischendurch auch rein instrumental auftrat, mit Songs wie „Ganz Paris träumt von der Liebe“. Das Premierenpublikum war begeistert: Auch nach rund zwei Stunden Musik ließ es die Jazzer nicht ohne Zugaben von der Bühne.

Fortgesetzt wird das Jazzfestival am heutigen Dienstag mit den Gruppen „4 Heaven`s Sake“ und „Bossanoire“, ebenfalls bei Preckel, um 20 Uhr.

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