Physiotherapeutische Behandlung bei Pferden
Massagegriff am Pferd

Ostbevern -

Mit 18 Teilnehmern war die Aktion von Tina Schäfer zur physiotherapeutischen Behandlung vor Pferden, durchgeführt beim RV Ostbevern, bestens besucht. Die Gebühren sowie eine Spende von insgesamt 1000 Euro gehen in das Projekt Muguba/Ruanda von Janine Frönd.

Samstag, 22.04.2017, 16:04 Uhr

Tina Schäfer (M.) zeigte der Pferdebesitzerin Sophia Becks sowie Janine Frönd, Father Philbert Kayiranga und Barbara Möllers (v.l.) physiotherapeutische Handgriffe am Tier.
Tina Schäfer (M.) zeigte der Pferdebesitzerin Sophia Becks sowie Janine Frönd, Father Philbert Kayiranga und Barbara Möllers (v.l.) physiotherapeutische Handgriffe am Tier. Foto: Reinker

Die Projekte von Janine Frönd , die sich für eine bessere Situation von Mädchen in Mubuga/ Ruanda einsetzt, werden auch beim Reit- und Fahrverein Ostbevern (RVO) von vielen unterstützt. So auch am Donnerstag: Neben der physiotherapeutischen Behandlungen für die Pferde gab es noch einen Flohmarkt und eine Cafeteria für den guten Zweck.

Die Initiative für die Aktion eines „Fit-to-compete-Tages“ kam von Tina Schäfer . „Ich wollte meinen Start in die Selbstständigkeit mit einer guten Tat verbinden“, erklärte die Physiotherapeutin für Pferde. Durch ihre Freundschaft zu Janine Frönd sei diese Idee entstanden. Nach der Vorstellung der Tiere analysierte sie deren Bewegungsabläufe und den Zustand der Muskulatur und löste Blockaden. Zudem gab sie Informationen zu Dehnungsübungen und Massagegriffen .

Einen Eindruck davon machte sich auch Father Philbert Kayiranga, der die ruandesischen Projekte mit aufbaute und zurzeit in der Bevergemeinde weilt. Er und Janine Frönd freuten sich, dass das Angebot der Physiotherapeutin so gut ankam. „18 Pferde wurden angemeldet“, sagte Janine Frönd. Der Erlös daraus, wie auch aus dem Verkauf der Reiterutensilien sowie aus der Cafeteria gehen zu 100 Prozent in die Spardose für das Mädchenwohnheim.

Mit Erfolg, wie Janine Frönd am Abend mitteilen konnte: das Ergebnis von 821,50 Euro wurde von Familie Schäfer auf 1000 Euro aufgerundet. Die gesamte Spendensumme, die bislang für das Mädchenwohnheim zusammengetragen werden konnte, beläuft sich nun auf über 13 000 Euro. Mit diesem Betrag ist etwa ein Drittel der Gesamtkosten des Mädchenwohnheims gedeckt. Auch in Ruanda sei die Unterstützung für die Hilfsmaßnahme seitens der Kirchengemeinde und der Verwaltung stark, wie Janine Frönd sagte.

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