Von Feen und Elfen
Ein fabelhafter Abend

Ostbevern -

In der Bevergemeinde wurde Mittsommer gefeiert. Dazu gab es Texte und Musik im verwunschene Garten von Beate Schmalstieg und Ekkehard Broermann.

Samstag, 24.06.2017, 14:06 Uhr

Frank Düring und Eva Bäuerle-Gölz (v.r.)  eröffneten die Mittsommernachtslesung im Künstler-Garten.
Frank Düring und Eva Bäuerle-Gölz (v.r.)  eröffneten die Mittsommernachtslesung im Künstler-Garten. Foto: Anne Reinker

Was kann man schon sagen über Elfen und Feen, den Wesen aus einer anderen Welt? Nicht viel, möchte man meinen. Bei der Mittsommernachtlesung am Mittwochabend wurden zumindest einige Fragen dazu beantwortet – und das in einem Rahmen, der passender nicht sein könnte. Denn die Organisatoren aus dem Verein Ostbevern Kultur hatten mit dem Datum, dem Tag der Sommersonnenwende und dem Ort, der verwunschene Garten von Beate Schmalstieg und Ekkehard Broermann , die idealen Voraussetzungen für das Thema gefunden. Perfektioniert wurde die Veranstaltung neben dem schönen Sommerwetter vor allem durch die Musik von Eva Bäuerle-Gölz an der keltischen Harfe.

„Wenn wir heute von Feen und Elfen sprechen, haben wir direkt ein Bild vor Augen“, sagte Frank Düring einleitend. Denn Elfen stelle man sich mit leicht spitzen Ohren, weißen Haaren und blassem Teint vor, Feen eher klein, mit glitzernden Flügeln und buntem Tüll-Röckchen. „Beide Vorstellungen sind populär und falsch“, so Düring. Die klassischen Sagen und Märchen vermittelten da ein vielschichtigeres Bild als die modernen literarischen Vorlagen und Verfilmungen.

Darum wählten Frank Düring und sein Team klassische Sagen und Märchen aus Irland und Schottland, darunter „Eine Nacht in der Elfenwohnung“, eine Liebesgeschichte mit viel Pathos, Eifersucht, Verrat und Mord. Frank Düring erläuterte im Anschluss die Beschreibungen der Elfen- und Feenwesen.

Zwischen den fantasievollen Tonfiguren im Künstler-Garten von Schmalstieg und Broermann bekamen die Märchen eine ganz besondere Atmosphäre. Dazu trug auch Eva Bäuerle-Gölz bei. Denn die Harfe steht in der keltischen Mythologie zwischen der Hier- und Anderswelt, die Bandbreite der von Bäuerle-Gölz vorgetragenen Stücke erstreckte sich vom Liebes- bis zum Trinklied. Ein stimmungsvoller und die Fantasie anregender Abend für die über 50 Besucher.

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