Schulleiter feierlich verabschiedet
Viele lobende Worte

Ostbevern -

Von Kollegen und Schülern wurde der langjährige Schulleiter der Ambrosius-Grundschule Herrmann Rottmann in den Ruhestand verabschiedet. Auch Freunde und andere Wegbegleiter fanden sich zur feierlichen Verabschiedung im Forum der Ambrosius-Grundschule. Zwischen den Reden gab es zudem ein buntes Rahmenprogramm der Schüler.

Mittwoch, 12.07.2017, 16:07 Uhr

Von Kollegen und Schülern wurde der langjährige Schulleiter der Ambrosius-Grundschule Herrmann Rottmann in den Ruhestand verabschiedet. Eine Laudatio hielt auch Schulamtsdirektorin Karin Sannwaldt-Hanke (kl. Bild).
Von Kollegen und Schülern wurde der langjährige Schulleiter der Ambrosius-Grundschule Herrmann Rottmann in den Ruhestand verabschiedet. Eine Laudatio hielt auch Schulamtsdirektorin Karin Sannwaldt-Hanke (kl. Bild). Foto: Reinker

Großer Bahnhof am gestrigen Mittwoch für Schulleiter Hermann Rottmann : und dass mehr als verdient, wie die zahlreichen ehrenden Worte einiger Kinder, Berufskollegen und etlicher Weggefährten anlässlich der Verabschiedung Rottmanns aus dem aktiven Schuldienst deutlich machten. Fröhliche, bewegende wie auch wehmütige Momente würdigten Hermann Rottmann‘s Arbeit im besonderen Maße.

Mit einem schwungvollen Tango gab die Gitarrengruppe von Peter Ebbing den Auftakt im Forum der Ambrosius-Grundschule. „Es fällt mir nicht leicht“, gab Konrektorin Andrea Winter bei ihren verabschiedenden Worten zu. Mit großem Herz, Sachverstand und Visionen habe Rottmann unter anderem in Sachen Inklusion Pionierarbeit geleistet. „Und wer könnte Dich als Zirkusdirektor jemals vergessen“, meinte Winter in Bezug auf das Schulprojekt des „Ambroselli-Zirkus“. Kinder und Kollegen habe er jederzeit mitreißen können.

Pensionierung Hermann Rottmann

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  • Zur offiziellen Verabschiedung von Hermann Rottmann gab es ein buntes Event mit vielen Reden Foto: Anne Reinker
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  • Zur offiziellen Verabschiedung von Hermann Rottmann gab es ein buntes Event mit vielen Reden Foto: Anne Reinker
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  • Zur offiziellen Verabschiedung von Hermann Rottmann gab es ein buntes Event mit vielen Reden Foto: Anne Reinker
  • Zur offiziellen Verabschiedung von Hermann Rottmann gab es ein buntes Event mit vielen Reden Foto: Anne Reinker
  • Zur offiziellen Verabschiedung von Hermann Rottmann gab es ein buntes Event mit vielen Reden Foto: Anne Reinker
  • Zur offiziellen Verabschiedung von Hermann Rottmann gab es ein buntes Event mit vielen Reden Foto: Anne Reinker

Das „Schulleiter-ABC“, vorgetragen von einer Gruppe Grundschüler und dem Kollegium ehrte Hermann Rottmann von A wie „Alle mögen Dich“ über C wie „Coolster Chef for ever“ und Q wie „Querdenker“ bis hin zu Z wie „Zirkus Ambroselli“.

Den offiziellen Teil der Feststunde übernahm Schulamtsdirektorin Karin Sannwaldt-Hanke, die dem scheidenden Schulleiter die zwei Seiten der Medaillen aufzeigte. Könne er zwar nun immer ausschlafen, blicke er aber ab jetzt nicht mehr täglich in die leuchtenden Kinderaugen. „Er war in der Grundschule am richtigen Platz“, meinte Sannwaldt-Hanke, bevor sie ihm seine Urkunde für die Versetzung in den Ruhestand übergab. Seine Mitarbeiter habe er stets geachtet und wertgeschätzt, führte sie fort. „Über seine Pflicht hinaus war er aufmerksam für persönliche Belange.“ Besonders seinen Einsatz für die Inklusion und die offene Ganztagsschule hob sie in ihren ehrenden Worten heraus. Ihr Dank galt auch Anne Rottmann für die Unterstützung, die sie ihrem Mann gab.

Die ganze Bandbreite des Tätigkeitsfeldes des Schulleiters verdeutlichte Wolfgang Annen. Rottmann sei ein „Alleskönner mit Managerfähigkeiten“ und in Sachen Inklusion ein Vorreiter gewesen. Dafür drückte der Bürgermeister dem Schulleiter seine vollste Anerkennung aus.

Der Geschichte „Marabu“ von Ulla Elbers folgte die Danksagung der Mitglieder der Schulpflegschaft, die dem „singenden Entertainer“ frei nach Volker Lechtenbrink mit dem Lied „All das mag ich“ ihre Zuneigung zeigten. Grußworte kamen von Burkhard Lensing (Innosozial, Träger der OGS), Friedhelm Schulze Pröbsting (Förderverein Fago) und Doris Kathöfer (Personalrat der Grundschulen im Kreis).

Auf weitere Vertretung an der Kirchenorgel hoffte Pfarrer Michael Mombauer in seiner Ansprache an den Schulleiter und dankte für das immerwährende „offene Ohr“. Die Leidenschaft zum Zirkus verbände sie, meinte Pastorin Sabine Elbert. Sie schenkte Rottmann ein Diabolo, zusammen mit der Forderung, dass dieser als Stargast im nächsten Ambrosellizirkus auftreten müsse. Für die örtlichen Schulen sprach Martina Lamour und betonte die gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit. Rottmann sei ein „Vollblutpädagoge“, der mit Herz am rechten Fleck, Durchsetzungsvermögen, Gelassenheit, Verständnis und Sympathie auch noch Ruhe in stürmischen Zeiten zeige. Ihren Dank für die gute Kooperation sagten auch Elisabeth Wiegmann (Vibo) und die Leiter der hiesigen Kindergärten des Familienzentrums. Einen humorigen Auftritt brachte die „Selbsthilfegruppe“ der Schulleiter vor.

Zuletzt blieb es an Hermann Rottmann, sich zu verabschieden. Dies tat er mit dem Volkslied „Mich brennt`s in meinen Reiseschuhen“, dass ihn sein Leben lang begleite und dass er nun zum Rahmen seiner Abschiedsworte nahm. „Wie geht die Reise weiter“, fragte sich der 63jährige. „Ob es himmlisch wird, wird sich zeigen.“ Viele dankende Worte richtete er an seine Weggefährten, darunter auch seine Vorgänger Pues und Tünte-Poschmann, ebenfalls im Publikum, sowie an seine Frau dafür, „den Ballast abwerfen zu dürfen“. Neben den ganzen Herausforderungen, denen er sich in seiner Laufbahn stellen musste, sei er auf eines besonders stolz: „Nie den Eltern sagen zu müssen, das Kind nicht aufnehmen zu können“, sagte Rottmann auf seinen Einsatz für die Inklusion bezogen. „Es bleibt ein tolles, sehr teamorientiertes Kollegium“, war er im Hinblick auf seine Nachfolge und das zukünftige Geschehen an der Schule sicher. Die Kollegen brachten es zum Abschluss noch einmal auf den Punkt, was sicherlich viele dachten: „Danke, dass Du so bist, wie Du bist.“

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