Internationale Spielstadt
Ein internationales Team

Ostbevern -

Wie schon in den Jahren zuvor, sind auch in diesem Jahr Studierenden aus aller Herren Länder angereist, um gemeinsam mit dem Team vor Ort den 153 Kindern eine wundervolle Zeit in der Spielstadt zu bescheren. Aus zehn Nationen, darunter auch Taiwan oder Süd-Korea, sind sie angereist und wohnen bereits in der Gemeinde.

Freitag, 14.07.2017, 05:07 Uhr

Bereits zum dritten Mal begleiten ausländische Studierende die Spielstadt. In diesem Jahr kommen sie aus zehn verschiedenen Nationen.
Bereits zum dritten Mal begleiten ausländische Studierende die Spielstadt. In diesem Jahr kommen sie aus zehn verschiedenen Nationen. Foto: Rohling

Wie schnell aus 13 Individuen – trotzt Sprachbarrieren – ein Team werden kann, zeigt die Gruppe, die derzeit im Kinder- und Jugendcafé gastiert. Studierende aus zehn Nationen haben sich über den Internationale Jugendgemeinschaftsdienst (ijgd) für das Workcamp in Ostbevern gemeldet und freuen sich schon auf die Wochen mit den Teilnehmern der Spielstadt. So auch Zacharoula Antoniou aus Griechenland. Sie ist bereits das zweite Mal in Ostbevern, in diesem Jahr sogar als verantwortliche Teamer. „Die Arbeit mit den Kinder macht mir Spaß, sonst hätte ich wohl nicht mein Studium zur Lehrerin in diesem Jahr abgeschlossen“, erklärt sie. „Ostbevern gefällt mir sehr, auch wenn es gerade mal wieder regnet.“ Gemeinsam mit Lisa Hermanns , die gerade eine Ausbildung als Erzieherin im Kinder und Jugendwerk macht, leitet sie die Gruppe an.

Seit dem vergangenen Wochenende sind die Teilnehmer in der Bevergemeinde, leben im Jugendcafé, kochen und organisieren sich dort selbst. „Das ist ja das tolle, zu erleben, wie schnell und vor allem wie einfach ein multikulturelles Miteinander möglich ist“, betrachtete Bürgermeister Wolfgang Annen das bunte Treiben. „Das ist ein toller Austausch, der auch der Völkerverständigung dient. Das unterstützen wir von der Gemeinde sehr gerne.“ Zustimmung erhält er von Hermanns: „Weil wir 24 Stunden auf engstem Raum zusammen sind, leben und arbeiten, lernt man sich schnell und intensiv kennen und es entstehen Freundschaften, die über die Spielstadt hinausgehen. Trotz der kurzen Zeit.“ Und auch die Teilnehmer der Spielstadt freuen sich auf die unternationale Unterstützung. Sei die Stimmung am Anfang immer leicht verhalten, würden sich die jungen Erwachsenen immer schnell organisieren und trotz Sprachbarrieren mit Händen und Füßen kommunizieren, bevor am Ende immer dicke Tränen des Abschieds fließen. „Bei Teamern und Teilnehmern“, weiß Hermanns. Doch über Abschied will heute noch niemand nachdenken.

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