Lernen und toben im Wald
Zum Finale auf den Hochsitz

Ostbevern -

Die Waldspieltage der Kolpingsfamilie endeten traditionell mit dem Besuch des örtlichen Hegerings. Die Kinder lernten etwas über die Bedeutung des Hundes auf der Jagd und durften mit auf einen Hochsitz, von dem aus sie die Tiere beobachten konnten. Es waren bereits die 15. Waldspieltage in der Bevergemeinde.

Donnerstag, 24.08.2017, 18:08 Uhr

Zum Abschluss der Waldspieltage fand sich der örtliche Hegering ein. Die Hunde der Waidmänner hatten es den Kindern besonders angetan.
Zum Abschluss der Waldspieltage fand sich der örtliche Hegering ein. Die Hunde der Waidmänner hatten es den Kindern besonders angetan. Foto: Anne Reinker

Die Waldspieltage der Kolpingsfamilie gingen am Mittwoch ihrem Ende zu, da erwartete die Mädchen und Jungen kurz vor Schluss noch ein absolutes Highlight: der Besuch des örtlichen Hegerings. Und nicht nur das, denn nach der Begrüßung von Waidmann und Jagdhund ging es für alle Beteiligten in die Reviere, um das Wild zu beobachten.

„Die Kinder waren schon ganz gespannt auf diesen Abend“, erzählte Agnes Sicking von der Kolpingsfamilie. Sie findet, dass die letzten Tage sehr gut verlaufen seien. „Es ist eine sehr aufgeweckte und wissbegierige Gruppe“, meinte sie. Das Schöpfen von Papier und das Chaosspiel seien besonders gut angekommen. Nun war es die Jägerschaft, die die Kinder faszinierte.

Mit dem Signal der Begrüßung kündigten die Jagdhornbläser ihren Besuch an. Hegeringsvorsitzender Georg Verenkotte begrüßte die Anwesenden. „Das, was ihr hier macht, ist total super, um die Natur kennenzulernen“, sprach er die jungen Teilnehmer an. Mit dem Bau eines Futterhäuschens hätten die Kinder „viel für die Arterhaltung getan“.

Doch schon da standen die mitgebrachten Jagdhunde für etliche Kinder im Mittelpunkt des Geschehens, Streicheln war doch erlaubt. Doris Hüweler, Waidfrau im Hegering, erklärte unter anderem das Apportieren, dass die Hunde bei der Jagd beherrschen müssen. „Der Jäger ist ganz oft auf seinen Hund angewiesen“, schilderte sie ihren aufmerksamen Zuhörern.

Seit den ersten Waldspieltagen vor 15 Jahren unterstützen die Mitgliedern des Hegerings die Aktion der Kolpingsfamilie. „Wir haben ein Interesse daran, den Kindern die Natur zu vermitteln“, erklärte Dietrich Schedensack dazu. Für viele Kinder sei diese nicht mehr so erlebbar wie früher. „Sie merken hier auch, was die Jagd für den Menschen und die Natur bedeutet,“ meinte der Waidmann im Weiteren. In den letzten Jahren habe man damit viel erreichen können. „Für die Kinder sind solche Erlebnisse wie heute prägend.“

Nach den Ausfahrten in die Jagdreviere, bei denen vom Hochsitz mit etwas Glück Hasen, Rehwild und Fasane beobachtet werden konnten, fand sich die Gruppe wieder an der Loburg ein. Mit einem gemeinsamen Abendessen beschlossen alle Beteiligten die Waldspieltage, die es auch im kommenden Jahr wieder geben soll.

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