Kinder- und Jugendcafé Ostbevern
Gekommen, um zu bleiben

Ostbevern -

Seit rund einem halben Jahr ist Attila Repkeny Leiter des Kinder- und Jugendcafés. Er ist damit in die Fußstapfen von Rainer Uthmann, der 21 Jahre lang Leiter des Jugendcafés war, getreten. Im Interview berichtet er, wie seine ersten Monate in der Bevergemeinde gewesen waren und welche Pläne er für die Zukunft hat.

Dienstag, 24.10.2017, 23:10 Uhr

Attila Repkeny ist seit rund einem halben Jahr der neue Leiter vom Kinder- und Jugendcafé in Ostbevern.
Attila Repkeny ist seit rund einem halben Jahr der neue Leiter vom Kinder- und Jugendcafé in Ostbevern. Foto: Rohling

Rund ein halbes Jahr ist er der neue im Kinder- und Jugendwerk: Attila Repkeny , Sozialpädagoge.

Und? Sind Ihre Erwartungen rückblickend auf das erste halbe Jahr erfüllt worden?

Repkeny: Ja, zumal der Ruf des Kinder- und Jugendwerks ja über die Grenzen der Gemeinde bekannt sind und ich somit schon eine ungefähre Vorstellung und Vorfreude hatte, was mich hier erwarten würde.

Was hat Sie bisher am meisten überrascht?

Repkeny: Die Ausübung der Stelle ist sehr fordernd. Damit meine ich nicht nur die eigentliche Arbeit, sondern das, was darüber hinausgeht. So bin ich unter anderem ja quasi direkt in die Spielstadt eingestiegen. Diese Mehrarbeit, vor allem in den ersten Monaten, haben auch meine Zwillinge und meine Frau zu spüren bekommen.

Konnten Sie sich dennoch schon etwas einleben?

Repkeny: Sehr gut sogar. Wir haben hier ein tolles Team und eine gute Nachbarschaft. Auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Vorstand läuft so, wie ich es von meiner letzten Stelle in Münster gewohnt war – sehr gut.

Haben Sie denn schon Ideen, was Sie anders machen oder im Angebot ergänzen wollen?

Repkeny: Ideen gibt es viele. Nur müssen die Parameter Zeit und Geld berücksichtigt werden (lacht). Ich möchte zum Beispiel die Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen in der Gemeinde ausbauen. Ich glaube nämlich, dass wir davon am Ende nur profitieren können. Weiter möchte ich ein internationales Jugendaustauschprogramm vorantreiben. Den Anfang wird Ungarn machen, da ich hier einfach schon ein gutes Netzwerk an Kontakten habe, komme ich doch aus diesem Land. Aber auch für die Klassiker wie die Spielstadt kann ich mir neue Impulse vorstellen. Zudem würde ich gerne eine Mofa- oder Roller-AG anbieten. Platz zum Schrauben und Reparieren hätten wir hier. Ich könnte mir vorstellen, mit einer festen Gruppe eine alte Maschine zu restaurieren. Das gute ist ja, das ich das sogar mal gelernt habe, auch wenn ich keinen offiziellen Gesellenbrief habe.

Was wünschen Sie sich denn für die Zukunft?

Repkeny: Das wir alle, also unsere Team, Gemeinde, Vorstand aber auch ich selbst immer flexibel und beweglich in unserem Handeln und Denken sind. Denn nur so können wir das machen, was wir eigentlich sollen – uns um die Kinder- und Jugendlichen aus der Gemeinde zu kümmern und ihnen einen Ort für Spaß und Zusammenkunft bieten zu können.

Was bieten Sie und Ihr Team denn aktuell, das für die jungen Gemeindebewohner von Interesse sein könnte.

Repkeny: Wir hatten den Kolping-Truck hier, bieten Kunst-Workshops an, die demnächst noch durch eine Ton und Holzwerkstatt ergänzt werden sollen. Wir haben hier das Spielcafé, einen Airhockey-Tisch und wollen den Bereich E-Learning und Hausaufgabenunterstützung im Rahmen eines Projektes sowie soziale Trainingskurse anbieten. Letzteres ist insbesondere ein Wunsch der Eltern.

Wie sehen Sie die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen?

Repkeny: Das ist eine intensive Beziehungsarbeit, die vor allem eins braucht: Zeit. Erst nach Jahren gibt es wirklich „echte“ Ergebnisse. Zudem ist es wichtig, möglichst viel für die Kinder und Jugendlichen da zu sein. Der Anfang ist gemacht, indem wir die Öffnungszeiten ausgedehnt haben und seit neuestem jetzt jeden Tag von Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr der Kindertreff stattfindet.

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