BGS-Ausschuss Ostbevern
Projekt „Beweg was!“ wird fortgeführt

Ostbevern -

Im Bildungs-, Generationen- und Sozialausschuss wurde unter anderem über das Projekt „Beweg was!“ und die Situation der Flüchtlinge in Ostbevern gesprochen.

Freitag, 02.02.2018, 17:02 Uhr

Das alte Hotel sollen nur noch instand gehalten werden, um es dann zu verkaufen, wenn für die Flüchtlinge neue Unterkünfte gefunden worden sind.
Das alte Hotel sollen nur noch instand gehalten werden, um es dann zu verkaufen, wenn für die Flüchtlinge neue Unterkünfte gefunden worden sind. Foto: Hagemeyer

Frischen Wind brachte der neue Jungenvertreter Simeon Brettner , 14 Jahre, in die Ausschusssitzung für Bildung, Generationen und Soziales (BGSA), der bei seiner ersten Sitzung auch gleich die vollen dreieinhalb Stunden lang durchhielt – und sich bis zum Ende mit Wortbeiträgen an den Diskussionen beteiligte.

Unter anderem ging es im BGSA um die Auswertung des Projektes „Beweg was!“ (WN berichteten), in dessen Rahmen sich Schüler der Josef-Annegarn-Schule mit dem Thema Lokalpolitik auseinandergesetzt haben. Waren sich die Ausschussmitglieder darüber einig, dass sie dem pädagogischen Leiter der Einrichtung, Attila Repkeny, zum erfolgreichen Abschluss dieses Projektes gratulieren konnten, war über die Fortsetzung eine längere Debatte ausgebrochen. Am Ende stand die Idee, dass das Projekt in seiner jetzigen Form auch weiterhin einmal im Jahr durchgeführt werden soll. Zudem wollen die Verantwortlichen ein niederschwelliges Angebot schaffen, mit dem die Jugendlichen im Anschluss an „Beweg was!“ langsam an die Fraktionen und deren Arbeit herangeführt werden sollen.

Ein anderes Thema war die Flüchtlingsunterkunft in Ostbevern-Brock, in die eine größere Summe investiert werden muss. Anträge von CDU und Grünen sahen aber vor, dass von den 600 000 Euro höchstens ein Teil in das der Gemeinde gehörende Gebäude fließen sollte, da langfristig die Flüchtlinge besser in Ostbevern unterzubringen seien. Die Anträge sowie eine finale Entscheidung ist aber verschoben worden, da zunächst im anstehenden Umwelt- und Planungsausschuss die Rolle der Unterkunft an der Wischhausstraße geklärt werden sollte, die dann auf jeden Fall weiter in dieser Funktion genutzt werden müsste. Details dazu werden in den nächsten Wochen geklärt.

Im Ortsteil Brock leben, Stand 15. Januar, insgesamt 29 Flüchtlinge.

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